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Tipps

Magnesium für den Muskelaufbau | Das sollten Sie beachten

Zuletzt aktualisiert am: 19.07.2017 15:58:47

Das Mengenelement Magnesium hat im Organismus als Aktivator von Hunderten Enzymen viele Funktionen. Dazu gehören unter anderem die Muskelenergieversorgung, die Erregbarkeit der Nerven und der Eiweißstoffwechsel. Wer seine Muskeln aufbaut und Sport treibt, benötigt daher Magnesium in ausreichender Menge. Außerdem muss beachtet werden, dass bei Stress der Körper mehr von dem Mineralstoff über den Schweiß und den Urin absondert. Muskelaufbau bedeutet für den Organismus – wie jede sportliche Betätigung – Stress.

Welche Wirkung Magnesium besitzt, wie es aufgenommen werden kann und welche Folgen sich aus einem Mangel an dem Mineralstoff ergeben, können Sie hier nachlesen.

Wichtig für die Energiegewinnung: Mit Magnesium den Muskelaufbau unterstützen

Für den Muskelaufbau eine Extraportion Magnesium aufzunehmen, das kann sich durchaus lohnen. Der Mineralstoff dient nämlich unter anderem der Steuerung der Reizübertragung auf die Muskeln sowie die Nerven. Außerdem aktiviert er bedeutende Enzyme, die über die Funktion und die Energieversorgung der Muskeln entscheiden. Somit kann Magnesium zum Muskelaufbau einen bedeutenden Stellenwert einnehmen und dafür sorgen, dass der Körper sich effizient regenerieren kann.

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Tagesbedarf und Aufnahmemöglichkeiten

Der tägliche Bedarf an Magnesium beträgt mindestens 350 mg im Erwachsenenalter. Wer moderat Sport treibt, kommt in der Regel ohne zusätzliche Magnesiumgaben aus. Wer seinen Muskelaufbau intensiv betreibt, kann aber durchaus in Erwägung ziehen, mehr von dem Mineralstoff einzunehmen, um Mangelerscheinungen wie schmerzhaften Muskelkrämpfen vorzubeugen. Oft sind hiervon die Waden betroffen. Die Einahme sollte nach dem Sport erfolgen und am besten in kleineren Dosen über den Tag verteilt. Magnesium kann vom Körper nicht selbst produziert werden, weshalb es über die tägliche Ernährung aufgenommen werden muss. Einige Nahrungsmittel sind besonders reich an dem Nährstoff.

Magnesiumgehalt in mg pro 100g des jeweiligen Nahrungsmittels:

  • Sonnenblumenkerne (420 mg)
  • Kakao (415 mg)
  • Weizenkeime (250 mg)
  • Sojabohnen (220 mg)
  • Mandeln (170 mg)
  • Naturreis (157 mg)
  • Haferflocken (139 mg)

Der Mineralstoff ist in vielen natürlichen Lebensmitteln enthalten. Näheres über eine bewusste und magnesiumreiche Ernährungsweise erfährst du hier. Magnesium für den Muskelaufbau kann ferner über Mineralwasser dem Körper zur Verfügung gestellt werden. Beliebt sind zudem Nahrungsergänzungspräparate. Diese werden meist in Pulverform oder in Tablettenform angeboten. Wichtig ist es, bei Magnesiumpräparaten auf die Qualität, den speziellen Wirkstoff und den Gehalt an Magnesium zu achten.

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Folgen eines Mangels an Magnesium

Leicht kann es zu einer Unterversorgung an Magnesium beim Muskelaufbau kommen, da der Körper den Nährstoff während des Sports verstärkt über den Schweiß ausscheidet.

Folgende Anzeichen können bei einem Mangel an dem Nährstoff auftreten:

  • Kopfschmerzen
  • Zucken der Lider und abendliche Wadenkrämpfe
  • Nervosität und Unruhe
  • Schlafstörungen
  • Müdigkeit
  • brüchige Fingernägel
  • Erkrankungen der Organe (bei langjähriger Magnesiumunterversorgung)

Wenn es beim Muskelaufbau an Magnesium fehlt, zeigt sich dies auch bei der sportlichen Leistung. Die Kraft kann stetig abfallen und die Regenerationsphase länger dauern. Sobald sich diese Symptome zeigen, ist Handlungsbedarf. Bei einer umfassenden Blutuntersuchung kann der Mangel bestätigt werden.

Eine Überdosierung von Magnesium hat in der Regel keine gesundheitlichen Konsequenzen. Ist die Nierenfunktion intakt, wird überschüssiges Magnesium in der Regel einfach ausgeschieden. Es kann lediglich zu Durchfall kommen, der sich bei Absetzen der hohen Dosis aber rasch wieder einstellt. Bei gesunden Menschen ist eine Überdosierung auf oralem Wege daher kaum möglich.

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die Inhalte unseres Magnesium-Ratgebers dienen ausschließlich Ihrer Erstinformation und sollten keinesfalls die Diagnose und Therapie Ihres Haus- oder Facharztes ersetzen. Bitte besprechen Sie jegliche (Selbst-)Medikation mit einem Arzt oder Apotheker.