Junge Frau prüft, ob ihre Hautbehandlung mit Magnesium wirksam ist.
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Magnesium bei Akne | Das sollten Sie beachten

Zuletzt aktualisiert am: 13.11.2017 12:57:39

Unter Akne werden verschiedene Hauterkrankungen zusammengefasst, die ihre Ursache in einer Störung der Talgdrüsen haben. Die Bildung von Talg ist vermehrt, gleichzeitig verengen sich die Poren, sodass der Talg nicht abfließen kann. Entzündungen der Talgdrüsen gehören zum Krankheitsbild der Akne dazu, die typisch für ein Auftreten in der Pubertät ist. In etwas weniger als der Hälfte der Fälle nimmt die Akne einen so schweren Verlauf, dass eine medikamentöse Behandlung unverzichtbar ist. Bei Erwachsenen tritt die Akne eher selten auf und kann Folge einer Überlastung der Haut durch aggressive Kosmetik sein. Auch einige Medikamente können eine solche Hauterkrankung auslösen, die nicht selten mit einer Narbenbildung endet und die Betroffenen psychisch schwer belastet.

Eine mögliche und schonende Therapie ist die Einnahme von Magnesium gegen Akne. Bei mehr als zehn Prozent der Jugendlichen wurde ein niedriger Magnesiumspiegel im Blut festgestellt. Da fast 90% der jungen Erwachsenen irgendwann an Akne leiden, stellt sich die Frage: Besteht ein Zusammenhang zwischen Magnesiummangel und Akne?

Was leistet Magnesium?

Magnesium ist für die Reizüberleitung zwischen Muskeln und Nerven verantwortlich, wirkt aber auch auf die Zellmembran, die so durchlässig für notwendige Substanzen wird. Ein Mangel hat viele Symptome. Dazu gehören Muskelkrämpfe, aber Nervosität und Probleme mit der Konzentration. Es gilt mittlerweile als bewiesen, dass die Ernährung Einfluss auf die Haut und damit auch auf Akne hat. Vor allem fettreiche Speisen können die Erkrankung verschlimmern. Da umgekehrt bei ungesunder Ernährung häufig auch ein Mangel an Magnesium auftritt, kann Magnesium gegen Akne eine Verbesserung herbeiführen. Magnesium gegen Akne empfiehlt sich auch da, wo andere Hautprobleme beobachtet werden, was einen Mangel zusätzlich annehmen lässt.

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Magnesiummangel und Akne - Zusammenhang

Ein direkter, ursächlicher Zusammenhang zwischen Magnesiummangel und Akne ist allerdings bisher nicht nachgewiesen und wissenschaftlich auch nicht diskutiert worden. Es gibt jedoch Erkrankungen, bei denen neben einem Magnesiummangel auch Akne auftreten kann:

  1. Morbus Crohn: Bei dieser Darmentzündung, die besonders häufig unter den jüngeren Erwachsenen zu finden ist, kann zu wenig Magnesium über den Darm aufgenommen werden. Zusätzlich zum entstandenen Magnesiummangel kann Akne ein weiteres Symptom sein.
  2. Zöliakie: Auch bei der Glutenunverträglichkeit kann sich durch die beeinträchtigte Darmfunktion ein Magnesiummangel entwickeln. Statt einer Akne findet sich oftmals eine bläschenartige Hautentzündung (Dermatitis herpetiformis Duhring), die für Zöliakie typisch ist.
  3. Unterfunktion der Nebenschilddrüsen (Hypoparathyreoidismus): Hier tritt sowohl ein Mangel an Kalzium als auch ein Magnesiummangel auf, oft begleitet von schuppiger, trockener Haut.
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Der Magnesiumbedarf

Magnesium ist ein Mineral, das zugeführt werden muss, da es der Körper nicht selbst bilden kann. Der Bedarf kann über eine gesunde und ausgewogene Ernährung fast immer gewährleistet, allerdings trägt unsere Art der Landwirtschaft leider dazu bei, dass unsere Lebensmittel immer weniger Mineralien enthalten. Viel Sport und Diäten tragen ebenfalls zu einem besonderen Verbrauch des im Körper enthalten Magnesiums bei. Folgende Nahrungsmittel sind besonders reich an Magnesium:

  • Kürbiskerne (534mg/100g)
  • Kakao (415mg/100g)
  • Leinsamen (350mg/100g)

Der Bedarf kann durch magnesiumreiche Ernährung gut gedeckt werden. Bei Akne sollte Schokolade jedoch nur mit Vorsicht genossen werden, da manche Personen darauf mit einer Verschlechterung der Hautsituation reagieren. Einige Hülsenfrüchte enthalten neben einer Menge Magnesium auch Phytate, die wiederum die Resorption von Magnesium im Darm stören können. Auch Oxalsäure, die z. B. in Rhabarber vorhanden ist, blockiert die Magnesiumaufnahme. Bei einer abwechslungsreichen Diät sind jedoch kaum Nachteile zu erwarten.

Risiken bei der Einnahme beachten

Eine Überdosierung von Magnesium gegen Akne ist unwahrscheinlich, wenn die Anweisungen zur Einnahme befolgt werden. Auch über die Ernährung tritt eine solche Überversorgung kaum auf. Damit sich zeigt, ob Magnesium gegen Akne hilft, sollte das Präparat über einen längeren Zeitpunkt eingenommen werden. Es kann sich auch empfehlen, den Verlauf zu dokumentieren. Neben Magnesium gegen Akne empfiehlt es sich auch, die Ernährungsgewohnheiten zu überprüfen. Scharfe Gewürze und alkoholische Getränke sollten möglichst gemieden werden. Wenn das Magnesium gegen Akne dann vorübergehend abgesetzt wird, zeigt sich recht schnell, ob sich der Stoffwechsel normalisiert hat. Frauen sollten berücksichtigen, dass Hautprobleme auch zyklusabhängig sein können.

Wird die Selbstbehandlung der Akne über lange Zeit falsch durchgeführt, können grobe Narben bleiben. Ein länger bestehender Magnesiummangel muss ausgeglichen werden, da sonst Beeinträchtigungen der Herztätigkeit und Krämpfe drohen können. Die Diagnostik in der ärztlichen Praxis ist daher stets zu empfehlen.

Quellen:

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die Inhalte unseres Magnesium-Ratgebers dienen ausschließlich Ihrer Erstinformation und sollten keinesfalls die Diagnose und Therapie Ihres Haus- oder Facharztes ersetzen. Bitte besprechen Sie jegliche (Selbst-)Medikation mit einem Arzt oder Apotheker.