Magnesium-Tipps

Wirkung von Magnesium auf die Wehen | Alles Wichtige

Zuletzt aktualisiert am: 19.07.2016 15:23:45
Wirkung von Magnesium auf die Wehen | Alles Wichtige

Viele schwangere Frauen bekommen von ihrem Gynäkologen bereits sehr früh den Ratschlag, verstärkt Magnesium zu sich nehmen. Der Grund für diesen Rat liegt unter anderem in dem Einfluss, den Magnesium auf Wehen haben kann. Worin sich dieser Einfluss begründet, wie viel Magnesium aufgenommen werden sollte und wie, erfahren Sie jetzt hier. 

Dem Mineral Magnesium kommen viele wichtige Funktionen im Körper zu. Weist beispielsweise der Organismus einer Schwangeren einen Mangel an Magnesium auf, werden unter anderen krampfartige Kontraktionen der Gebärmuttermuskulatur begünstigt. Diese entstehen durch ein Elektrolytungleichgewicht, sodass die notwendige Balance zwischen Anspannung Entspannung nicht mehr gewährleistet werden kann. Die Durchlässigkeit der Membranen für Stoffe wie Kalzium, Natrium und Kalium erhöhen sich, sodass die Muskeln schneller zu krampfen beginnen können. Krämpfe in der Gebärmutter wiederum können so durch einen Mangel an Magnesium zu Wehen führen, die verfrüht sind.

Mit Magnesium die Wehen beeinflussen

Eine Frau im mittleren Alter benötigt etwa 300 mg an Magnesium pro Tag. In der Schwangerschaft steigt der Bedarf auf circa 450 mg bis 500 mg pro Tag. Der Grund für diesen starken Anstieg liegt darin, dass das ungeborene Kind sowie die Mutter gleichsam mit dem wichtigen Mineral hinreichend versorgt werden müssen. Für das Baby ist der Stoff wichtig, da er am Knochenaufbau sowie an den Stoffwechselprozessen beteiligt ist. Bei der Mutter sollen so Mangelerscheinungen verhindert werden. Zu diesen gehören unter anderem vorzeitige Wehen, wie bereits erwähnt worden ist.

Inwiefern Magnesium die Wehen nach der 36. Schwangerschaftswoche beeinflusst, ist wissenschaftlich nicht abschließend gesichert. Einige Ärzte raten dazu, ab diesem Zeitpunkt den Magnesiumkonsum auf ein Normalniveau zu reduzieren, damit die natürlichen und wichtigen Geburtswehen nicht gehemmt werden. Andere Mediziner vertreten allerdings den Standpunkt, dass Geburtswehen durch das Magnesium nicht unterbunden werden können.

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Um den Magnesiumbedarf zu decken, gibt es zwei Möglichkeiten:

  1. die Einnahme von Nahrungsergänzungspräparaten in Pulver- oder Tablettenform
  2. der bewusste Konsum von magnesiumreichen Nahrungsmitteln, zu denen unter anderem grünes Gemüse wie Spinat und Mangold, Vollkornprodukte, Haferflocken, Bananen sowie Nüsse und Mandeln gehören.
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Folgen durch einen Magnesiummangel

Es kann nicht nur sein, dass durch einen zu geringen Gehalt an Magnesium Wehen ausgelöst werden, die verfrüht sind, sondern auch diverse weitere Symptome können sich bemerkbar machen. Dazu gehören vor allem:

  • Wadenkrämpfe
  • Schlafstörungen
  • erhöhte Nervosität
  • übermäßiges Frieren
  • Schlappheit
  • chronische Müdigkeit
  • ein harter Schwangerschaftsbauch

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die Inhalte unseres Magnesium-Ratgebers dienen ausschließlich Ihrer Erstinformation und sollten keinesfalls die Diagnose und Therapie Ihres Haus- oder Facharztes ersetzen. Bitte besprechen Sie jegliche (Selbst-)Medikation mit einem Arzt oder Apotheker.