Magnesium-Tipps

Wirkung von Magnesium für die Muskeln | Das sollten Sie wissen

Zuletzt aktualisiert am: 22.06.2016 15:27:58
Wirkung von Magnesium für die Muskeln | Das sollten Sie wissen

Verspannte Nacken- und Schulterpartie? Rückenschmerzen? Schmerzhafte Wadenkrämpfe? Möglicher Auslöser könnte ein Magnesiummangel sein. Magnesium ist für Muskeln und ihrer reibungslosen Funktion ein essenzieller Mineralstoff. Besteht ein Defizit an Magnesium, können Muskeln nicht mehr richtig entspannen. Das führt zu unangenehmen Beschwerden.

Magnesium: Wirkung auf den Muskel

Magnesium und Muskeln, wie hängt das zusammen? Magnesium übernimmt wichtige Funktionen für den Elektrolythaushalt. Dieser hat einen großen Einfluss auf vitale Muskeln:

  1. Nur wenn Magnesium und Kalcium in einem ausgeglichenen Verhältnis vorliegen, besteht ein Gleichgewicht zwischen Entspannung und Anspannung. Doch sinkt der Magnesiumspiegel zu tief, gerät die Balance ins Wanken und eine gesunde Muskelfunktion ist nicht mehr möglich. Es kommt zu einer Durchlässigkeit der Zellmembranen für andere Mineralien wie Kalcium, Natrium und Kalium. Sie erhöhen die Erregbarkeit der Nervenzellen – Muskelkrämpfe können die Folge sein. Magnesium wirkt stabilisierend auf die Zellmembranen und verringert die Erregbarkeit der Nervenzellen. Der Muskel wird durch Magnesium entspannt, die Krämpfe und Verspannungen verschwinden.
  2. Keine Power ohne Magnesium! Ein gesunder Energiestoffwechsel kann nur mit ausreichenden Mengen an Magnesium bestehen. Das Mineral aktiviert den Brennstoff der Zellen, das sogenannte Adenosintriphosphat (ATP). Dieser Stoff wird für die Muskelarbeit benötigt und dient zur Energiebereitstellung. Doch das ist noch nicht genug. Zusätzlich aktiviert Magnesium über 300 stoffwechselrelevante Enzyme und ist so eine treibende Kraft im Organismus.
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Richtige Ernährung: Magnesium für die Muskeln

Muskeln lieben Magnesium. Allerdings können sie den Mineralstoff nicht selbst herstellen. Deshalb ist es nötig, Magnesium über die Nahrung aufzunehmen. 300 bis 400 Milligramm sollten es pro Tag bei gesunden Erwachsenen nach Aussage der Experten sein. Falls es einmal zu einem Mangel an Magnesium kommt, können Magnesiumpräparate schnell und einfach Abhilfe schaffen. Das so ergänzte Magnesium kann Muskeln schnell entspannen und Schmerzen, Krämpfe und Verspannungen lindern. Empfehlenswert ist eine Einnahme nach dem Sport, damit der Körper in seiner Regenerationsphase unterstützt wird. Auch vor der Nachtruhe kann eine Einnahme sinnvoll sein, da der entspannende Effekt von Magnesium auf die Muskeln auch für einen guten Schlaf sorgt.

Außerdem lohnt es sich, auf eine magnesiumreiche Ernährung zu setzen. Hier eine Liste besonders magnesiumreicher Speisen, deren regelmäßiger Verzehr eine Versorgung mit dem Mineral besonders leicht macht.

Jede Menge Magnesium für die Muskeln enthalten diese 20 Lebensmittel:

  • Kürbiskerne (534 mg/100g)
  • Leinsamen (350 mg/100g)
  • Naturreis (157 mg/100g)
  • Erdnüsse (163 mg/100g)
  • Kichererbsen (155 mg/100g)
  • Kakao (415 mg/100g)
  • Hirse (170 mg/100g)
  • Weizenkeime (253 mg/100g)
  • Haselnüsse (156 mg/100g)
  • Sojabohnen (220 mg/100g)
  • Sonnenblumenkerne (420 mg/100g)
  • Mandeln (170 mg/100g)
  • Pistazien (158 mg/100g)
  • Marzipan (120 mg/100g)
  • Haferflocken (137 mg/100g)
  • Weiße Bohnen (140 mg/100g)
  • Linsen (129 mg/100g)
  • Walnüsse (129 mg/100g)
  • Ganze Maiskörner (120 mg/ 100g)
  • Zartbitterschokolade (175 mg/100g)
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Gut für den Muskel: Magnesium

Wenn Magnesium fehlt, reagiert der Organismus darauf mit einem Ausgleichsmechanismus. Er zapft die körpereigenen Vorräte in den Knochen an, um genug Magnesium für die Muskeln bereitstellen zu können. Langfristig kann dieser Vorgang eine Osteoporose begünstigen. Magnesiummangel kann sich in Symptomen wie Wadenkrämpfen äußern, zu denen sich mit der Zeit auch hartnäckige Verspannungen, Lidzucken, Erschöpfung und allgemeine Muskelschwäche gesellen können. Wird der Mangel längere Zeit nicht behoben, kann Magnesium den Muskel nicht mehr mit genügend Energie versorgen. Der Allgemeinzustand verschlechtert sich. Symptome wie ständige Müdigkeit, Gereiztheit, depressive Verstimmungen bis hin zu Herzrhythmusstörungen können die Folge sein.

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die Inhalte unseres Magnesium-Ratgebers dienen ausschließlich Ihrer Erstinformation und sollten keinesfalls die Diagnose und Therapie Ihres Haus- oder Facharztes ersetzen. Bitte besprechen Sie jegliche (Selbst-)Medikation mit einem Arzt oder Apotheker.