Magnesium-Tipps

Verspannungen durch Magnesiummangel

Zuletzt aktualisiert am: 03.08.2016 13:47:56
Verspannungen durch Magnesiummangel

Sie werden in der Nacht häufig von schmerzhaften Wadenkrämpfen geplagt? Sie haben einen Büro-Job und leiden ständig unter Schulter- und Nackenverspannungen? Sie haben Tage, an denen ein Augenlid ständig zuckt? Schuld an Ihren Beschwerden könnte ein Mangel an Magnesium sein. Das lebenswichtige Mineral ist unabdingbar für eine funktionierende Muskulatur. Bei einem Magnesiummangel können Verspannungen die Folge sein. Eine erfolgreiche Therapie beseitigt die Ursache des Mangels und füllt die leeren Speicher wieder auf.

Erscheinungsformen von Magnesiummangel und Verspannungen

Magnesium ist ein essenzieller Mineralstoff, der vom Körper nicht selbst hergestellt werden kann und daher mit der täglichen Ernährung zugeführt werden muss. Magnesium ist in allen Zellen vorhanden und an unzähligen Stoffwechselvorgängen beteiligt. Es dient der Zellerneuerung, der Energiegewinnung, der Sauerstoffnutzung und auch der Muskelgesundheit. Ein Mangel an Magnesium, auch Hypomagnesiämie genannt, kann unangenehme Folgen haben. Neben Kopfschmerzen, Herzproblemen, Übelkeit und Schwindel gehören dazu vor allem verschiedene Arten von Verspannungen. Magnesiummangel und Verspannungen:

  1. Muskel- und Wadenkrämpfe: klassische Art der Verspannungen, die häufig auf Magnesiummangel zurückzuführen sind. Treten besonders oft in der Nacht auf, da dann der Magnesiumspiegel am niedrigsten ist.
  2. Schulter- und Nackenverspannungen: Ein Mangel an Magnesium führt zu Verkrampfungen, die besonders häufig im Schulter- und Nackenbereich auftreten.
  3. Lidzucken: häufig bei Stress, Schlafmangel oder Aufregung. Grund kann ein erhöhter Magnesiumbedarf in diesen Situationen sein.
  4. Tetanie: die stärkste Form der Muskelverspannung bei Magnesiummangel. Die Muskeln verkrampfen sich, es kommt zur „Pfötchenstellung“ der Hände.

Ein Magnesiummangel kann Verspannungen hervorrufen, weil das Mineral eine entscheidende Bedeutung bei der Muskelentspannung spielt. Es steuert die Myosin-ATPase: ein Enzym, das für Muskelentspannung und –anspannung verantwortlich ist. Fehlt den Muskelzellen nun Magnesium, fangen sie an, sich zu verspannen und zu verkrampfen. Das kann jeden Muskel des Körpers treffen.

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Magnesiummangel und Verspannungen: Therapiemöglichkeiten

Für eine erfolgreiche Therapie des Magnesiummangels mit Verspannungen ist es nötig, die Ursache zu erforschen. Es gibt verschiedene Risikogruppen, die leichter als andere Menschen einen Magnesiummangel entwickeln. Gründe für Magnesiummangel:

  • Sport: Beim Schwitzen verliert der Körper viel Magnesium.
  • Einnahme von Medikamenten: Entwässerungstabletten (Diuretika) oder die Antibabypille können beispielsweise den Bedarf an Magnesium erhöhen.
  • Krankheit: Diabetes, Herzkrankheiten oder eine Schilddrüsenüberfunktion beeinflussen den Mineralienhaushalt.
  • Chronische Magen-Darm-Beschwerden: Erschweren die Aufnahme des Minerals.
  • Alkoholismus: Der Bedarf an Magnesium steigt stark an.
  • Diät und Mangelernährung: Oft wird Magnesium nicht in ausreichender Menge zugeführt.

Ziel der Therapie ist es immer, den Magnesiummangel zu beheben und wenn möglich auch dessen Ursache zu beseitigen.

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Ausreichende Magnesiumversorgung

Der durchschnittliche Magnesiumbedarf pro Tag liegt bei 350 bis 400 Milligramm für Erwachsene. Durch eine ausgewogene Ernährung lässt sich der Bedarf normalerweise decken. Besonders viel Magnesium (mehr als 100 mg pro 100 g) findet sich zum Beispiel in Vollkornprodukten, Bohnen, Erbsen, Hülsenfrüchten, Kakao, Nüssen, Sesamsamen und Sonnenblumenkernen. Bei erhöhtem Magnesiumbedarf gibt es auch Ergänzungspräparate in der Apotheke. Arzt und Apotheker beraten zu deren Notwendigkeit.

Können Magnesiummangel und Verspannungen Folgen haben?

Grundsätzlich sind Verspannungen, die auf einem Magnesiummangel beruhen, nicht irreversibel. Durch eine Behebung des Magnesiummangels lassen sich Beschwerden in den meisten Fällen schnell lindern. Um zu vermeiden, dass aus Verspannungen chronische Schmerzen, sollte der Mangel auf jeden Fall möglichst früh behoben werden.

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