Magnesium-Tipps

Muskelkrämpfe trotz Magnesium | Tipps und alles Wichtige

Zuletzt aktualisiert am: 10.10.2016 10:51:40
Muskelkrämpfe trotz Magnesium | Tipps und alles Wichtige

Muskelkrämpfe können abhängig vom Ort ihres Auftretens die unterschiedlichsten Ursachen haben. Nicht immer steckt ein Magnesiummangel dahinter. Der essenzielle Nährstoff Magnesium ist zwar unter anderem dafür bekannt, dass er gegen Muskelkrämpfe angehen und diesen vorbeugen kann. Doch was ist, wenn die Muskelkrämpfe trotz Magnesium auftreten? Im Folgenden zeigen wir Ihnen, was noch hinter den Krämpfen stecken kann und was dann zu tun ist.

Mögliche Ursachen für Muskelkrämpfe trotz Magnesium

Magnesium ist ein bedeutsamer Nährstoff im Organismus, der den Stoffwechsel am Laufen hält und entzündungshemmend wirken kann. Zudem wirkt er krampflösend, da er unter anderem für einen ausgeglichenen Elektrolythaushalt verantwortlich ist und somit für die nötige Balance zwischen Anspannung und Entspannung sorgt. Wenn die Muskelkrämpfe trotz Magnesium auftreten, kann dies viele Ursachen haben. Zum einen kann der Betroffene nicht bedacht haben, dass sich in bestimmten Lebenslagen sowie bei schweißtreibenden Tätigkeiten der Magnesiumbedarf erhöht.

Ist der Körper ausreichend mit dem Nährstoff versorgt, können die Krämpfe sich auch in einem Mangel an Vitamin D begründen. Dieses ist in hinreichender Menge erforderlich, damit das Blut Magnesium aus dem Dünndarm aufnehmen kann. Des Weiteren gibt es diverse ernsthaftere Möglichkeiten, warum Muskelkrämpfe trotz Magnesium auftreten:

  1. chronische Stoffwechselerkrankung wie Diabetes oder eine chronische Nierenschwäche
  2. Durchblutungsstörungen
  3. orthopädische Ursachen
  4. Nervenstörungen oder Nervenerkrankungen
  5. amyotrophe Lateralsklerose bzw. eine fortschreitende Erkrankung der Bewegungsnerven im Gehirn sowie Rückenmark
  6. Muskelerkrankungen wie Myotonien, metabolische Myopathien oder Dystonien
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Was ist zu tun bei Muskelkrämpfen

Betroffene sollten das Gespräch mit einem Arzt suchen. Wenn nach einer Blutuntersuchung sicher ist, dass der Organismus hinreichend mit Magnesium versorgt ist und die Krämpfe weiterhin häufig auftreten, muss die Ursache gesucht werden. Hinter den Muskelkrämpfen können sich ernsthafte Erkrankungen verbergen, die eine genaue Diagnose sowie eine zielgerichtete Therapie bedürfen. Der Gang zum Mediziner ist vor allem notwendig, wenn sich folgende Begleitsymptome zeigen:

  • Krämpfe lösen nicht sehr leicht und halten oft minutenlang an
  • aufgrund der Krämpfe Schlaflosigkeit und Konzentrationsverlust
  • die Krämpfe immer wieder bei bestimmten Bewegungen einsetzen
  • Lähmungserscheinungen im Bein, Kribbeln und Taubheitsgefühle
  • Schwellungen an Bein oder Fuß
  • Rückenschmerzen
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Konsequenzen aufgrund der Muskelkrämpfe

Da Muskelkrämpfe die unterschiedlichsten Ursachen haben können, lassen sich die Konsequenzen aus einer Nicht-Behandlung nur schwer abschätzen. Je nach Krankheitsbild können sie allerdings verheerend sein. Wenn vielleicht doch nur ein Magnesiummangel aufgrund eines temporär erhöhten Bedarfes an dem Nährstoff dahintersteckt, kann die Magnesiumzufuhr stark erhöht werden. Eine Überdosierung mit dem Mineral erfolgt bei gesunden Personen für gewöhnlich nicht. Zu Wechselwirkungen lesen Sie bitte hier nach.

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die Inhalte unseres Magnesium-Ratgebers dienen ausschließlich Ihrer Erstinformation und sollten keinesfalls die Diagnose und Therapie Ihres Haus- oder Facharztes ersetzen. Bitte besprechen Sie jegliche (Selbst-)Medikation mit einem Arzt oder Apotheker.