Magnesium-Tipps

Magnesium vor dem Sport | Das sollten Sie beachten

Zuletzt aktualisiert am: 19.01.2016 12:47:34
Magnesium vor dem Sport | Das sollten Sie beachten
Magnesium ist bekannt dafür, bei Wadenkrämpfen für Linderung sorgen zu können und die Muskeln zu entspannen. Viele Menschen fragen sich deshalb, ob es sinnvoll ist, Magnesium vor dem Sport einzunehmen, um eventuellen Krämpfen und Verspannungen vorzubeugen. Eine Einnahme von Magnesium vor dem Sport ist allerdings aus verschiedenen Gründen nicht zu empfehlen. Sinnvoller ist es, den Mineralstoff in der Regenerationsphase zu sich zu nehmen.
 

Warum Magnesium vor dem Sport nicht zu empfehlen ist

Magnesium ist der wahre Alleskönner unter den Mineralstoffen, der ein breites Aufgabenspektrum im Körper wahrnimmt. Gerade auch bei sportlicher Betätigung ist daher eine ausreichende Versorgung mit Magnesium wichtig.
 
Wirkung von Magnesium:
  1. Wichtig für den Stoffwechsel, aktiviert mehr als 300 Enzyme
  2. Mitverantwortlich für die Energiebereitstellung
  3. Unterstützt den Abbau von Laktat, einer Milchsäure, die durch den anaeroben Stoffwechsel entsteht und die körperliche Leistungsfähigkeit einschränkt. 
  4. Wirkt entspannend auf Muskeln und bei Krämpfen.
  5. Erhält Muskelfunktion und Leistungsfähigkeit
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Wie man genug Magnesium aufnimmt

Weil nicht nur Stress, Alkohol und falsche Ernährung Magnesiumräuber sind, sondern vor allem auch starkes Schwitzen zum Verlust des Minerals führt, sollten vor allem Sportler genügend Magnesium zu sich nehmen. Empfehlenswert ist eine Substitution mit Magnesium jedoch immer nach dem Sport, weil eine Einnahme von Magnesium vor dem Sport zu unangenehmen Nebenwirkungen führen kann.
 
Einerseits entspannt Magnesium nämlich die Muskeln, was dazu führen kann, dass nicht die volle Leistungsfähigkeit beim Sport gegeben ist. Und andererseits können Magnesiumpräparate je nach Dosierung und persönlicher Aufnahmefähigkeit leicht abführend wirken, was während sportlicher Betätigung natürlich nicht erwünscht ist.
 
Da Magnesium vom Körper nicht selbst hergestellt werden kann, muss eine ausreichende Menge davon (300-400 Milligramm pro Tag) mit der Ernährung zugeführt werden. Dazu eignen sich bestimmte Nahrungsmittel besonders gut.
 
Magnesiumreiche Nahrungsmittel:
  • Kürbiskerne (534 mg/100g)
  • Kichererbsen (155 mg/100g)
  • Kakao (415 mg/100g)
  • Hirse (170mg/100g)
  • Leinsamen (350 mg/100g)
  • Weizenkeime (253mg/100g)
  • Sojabohnen (220mg/100g)
  • Sonnenblumenkerne (420 mg/100g)
  • Naturreis (157mg/100g)
Bei häufiger sportlicher Betätigung kann es allerdings sein, dass der Körper allein durch die Nahrungsaufnahme den Magnesiumbedarf nicht decken kann. Dann ist es sinnvoll, Magnesium als Nahrungsergänzungsmittel  oder Arzneimittel zu sich zu nehmen. Ob ein Mangel vorliegt, kann ein Besuch beim Arzt klären. Aber Achtung: Das Magnesium nicht vor dem Sport einnehmen, sondern besser nachher!
Bitte achten Sie auf die Qualität der Magnesiumprodukte  (Wirkstoffgehalt) und lassen sich am besten von Ihrem Arzt oder Ihrer Ärztin oder Apotheker/Apothekerin beraten.

Magnesium nicht vor dem Sport

Ein Mangel an Magnesium kann unangenehme Nebenwirkungen wie zum Beispiel Wadenkrämpfe, eingeschränkte Leistungsfähigkeit, Reizbarkeit, Erschöpfung oder Schlafstörungen nach sich ziehen. Die sportliche Fitness kann darunter sehr leiden. Eine Substitution des Mineralstoffes kann Abhilfe schaffen, sollte aber unbedingt in der Regenerationsphase nach dem Sport erfolgen. Denn eine Einnahme des Magnesiums vor dem Sport könnte durch die genannten Nebenwirkungen die Leistungsfähigkeit weiter mindern. 

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die Inhalte unseres Magnesium-Ratgebers dienen ausschließlich Ihrer Erstinformation und sollten keinesfalls die Diagnose und Therapie Ihres Haus- oder Facharztes ersetzen. Bitte besprechen Sie jegliche (Selbst-)Medikation mit einem Arzt oder Apotheker.