Magnesium-Tipps

Magnesium um schwanger zu werden?

Zuletzt aktualisiert am: 06.01.2016 13:46:23
Magnesium um schwanger zu werden?

Ein unerfüllter Kinderwunsch kann für Paare sehr belastend sein. Nicht immer kann der Grund dafür einwandfrei bestimmt werden. Magnesium zählt zu den Nährstoffen, die Einfluss auf die Fruchtbarkeit von Mann und Frau nehmen können. Warum dies so ist, wie hoch der Bedarf an dem Mineral ist und wie das Magnesium zum Schwanger werden eingenommen werden kann, wird im Folgenden gezeigt.

Warum Magnesium zum Schwanger werden hilfreich sein kann

Magnesium gehört zu den essenziellen Nährstoffen, die der menschliche Körper nicht selbstständig produzieren kann. Er ist allerdings nicht nur für diverse lebenserhaltende Funktionen des Organismus mitverantwortlich, sondern beeinflusst auch die Fruchtbarkeit von Mann und Frau. Studien aus den 1970er und 1980er-Jahren offenbarten, dass bei einem Magnesiummangel die Anzahl der reifen Spermien im Ejakulat gemindert sind. Außerdem sind sie schlechter in der Lage, in die Eizelle einzudringen.

Bei der Frau unterstützt Magnesium die Follikelreifung. Ferner zeigen Untersuchungen, dass der Magnesiumspiegel beim weiblichen Geschlecht stark von den vorhandenen Östrogenen und dem Progesteron beeinflusst wird. Deutlich wird dieser Effekt am Beispiel der Anti-Baby-Pille. Die in ihr enthaltenen Hormone mindern den Magnesiumgehalt im Blut und können so zu einem Magnesiummangel führen. Es ist daher für beide Geschlechter wichtig, Magnesium um schwanger zu werden in hinreichend hoher Menge aufzunehmen.

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Magnesium um schwanger zu werden: Den Mindestbedarf sicherstellen

Wer Magnesium zum Schwanger werden einsetzen möchte, muss nicht eine stark erhöhte Dosis von dem Mineral zu sich nehmen. Es ist jedoch wichtig, den Mindestbedarf zu decken. Dieser liegt bei gesunden Frauen zwischen dem 20. und 40. Lebensjahr bei 300 mg pro Tag. Bei Männern ist er mit 350 mg leicht höher.

Damit im Blut ein hinreichender Gehalt an Magnesium um schwanger zu werden vorhanden ist, kann zu Nahrungsergänzungsmittel gegriffen werden. Sowohl in Pulverform als auch in Tablettenform sind sie erhältlich. Zudem lässt sich der Bedarf an Magnesium über die Ernährung befriedigen. Die folgenden Lebensmittel zeichnen sich durch einen besonders hohen Magnesiumgehalt in mg/100g aus:

  • Speisekleie (590 mg)
  • Sojabohnen (220 mg)
  • Hirse (170 mg
  • Naturreis (157 mg)
  • Bohnen, weiß (140 mg)
  • Haferflocken (137 mg)
  • Erbsen (116 mg)
  • Müsli (65 mg)
  • Vollkornpasta (62 mg)
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Die Konsequenzen aus einem Magnesiummangel

Einige Menschen erreichen die empfohlene Tagesdosis an Magnesium nicht. Die Folgen daraus sind nicht nur eine mögliche verminderte Fruchtbarkeit, sondern auch unter anderem folgende Symptome:

  1. Muskelkrämpfe und Zuckungen
  2. rasche Erschöpfung
  3. innere Unruhe
  4. Taubheitsgefühl
  5. Kopf- und Rückenschmerzen
  6. Appetitverlust

Dies bedeutet, dass nicht nur Magnesium zum Schwanger werden wichtig sein kann, sondern auch für das allgemeine Wohlbefinden entscheidend ist. Durch einen Bluttest beim Arzt kann der genaue Gehalt des Minerals im Blut festgestellt werden. Er kann zudem personenabhängig den exakten Magnesiumbedarf bestimmen. Vor einer Überdosierung des Nährstoffes auf oralem Wege muss sich nicht gefürchtet werden. Bei gesunden Personen wird überflüssiges Magnesium für gewöhnlich über die Nieren ausgeschieden.

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