Magnesium-Tipps

Magnesium oder Calcium bei Muskelkater?

Zuletzt aktualisiert am: 22.06.2016 16:54:34
Magnesium oder Calcium bei Muskelkater?

Der typische Muskelkater entsteht durch ungewohnte Überanspruchung, ist ungefährlich und lässt nach einigen Tagen von allein nach. In der Folge treten feine Risse in der Muskulatur auf, weil sich die Eiweißverbindungen zwischen den Fibrillen der Muskeln lösen. In diesen Rissen kommt es innerhalb von etwa 24 Stunden zu Ansammlungen von Flüssigkeit. Das führt dazu, dass sich die Muskelfasern schmerzhaft ausdehnen. Soweit die Theorie. Auch die ältere Annahme, dass abgelagerte Milchsäure für die Schmerzen verantwortlich ist, gilt bis heute nicht als vollständig widerlegt. Diese Theorie geht davon aus, dass Laktat (Milchsäure) als Abfallprodukt der Übersäuerung im Muskel für Probleme sorgt. Für die Betroffenen stellt sich aber vor allem die Frage, wie sie die Schmerzen möglichst schnell wieder loswerden und in Zukunft einen Muskelkater verhindern können.

Helfen Mineralien gegen einen Muskelkater?

Es liegt auf der Hand, dass die kleinen und zumeist harmlosen Verletzungen der Muskeln zunächst abheilen müssen. Doch es gibt die Möglichkeit, diesen Prozess zu beschleunigen? Dem Muskelkater mit Magnesium oder Calcium zu begegnen, wird besonders häufig empfohlen. Allerdings kann der Muskelkater mit Magnesium oder Calcium nicht verhindert werden. Beide Mineralien verbessern aber die Zellarbeit und machen Muskelarbeit überhaupt erst möglich. Magnesium ist hauptverantwortlich für das stabile Ruhepotential von Muskel- und Nervenzellen und den Zellen des autonomen (vom Willen nicht beeinflussbar) Nervensystems. Die Heilung wird dadurch jedoch nicht beschleunigt. Eine deutliche Rolle spielen die Elemente Magnesium und Calcium aber dort, wo er verhindert werden soll. Die vorbeugende Einnahme ist daher sinnvoll. Gelegentliche Hobbysportler müssen dazu aber nicht zwingend gegen den Muskelkater mit Magnesium oder Calcium vorgehen. Eine gesunde und ausgewogene Ernährung ist der erste Schritt. Sinnvoll sind dann Nahrungsmittel, die die Muskeln und deren Zellstoffwechsel mit Magnesium und Calcium vorsorgen.

Das sind vor allem:

  • Weizenkeime (253mg Magnesium/100g)
  • Kakao (415mg Magnesium/100g)
  • Vollmilch (120mg Calcium/100g)
  • Sesam (780mg Calcium/100g)
 Auch interessant: Magnesium in der Ernährung – alles Wissenswerte über magnesiumreiches Essen

Auf diese Weise soll die erforderliche Mindestmenge von 350 mg Magnesium und 1000 mg Calcium täglich erreicht werden. Sportler können mit einem höheren Anteil besonders inhaltsreicher Speisen ihrem steigenden Bedarf entgegen wirken. Sie helfen sich vor oder nach sportlichen Veranstaltungen zusätzlich mit Mineralwasser, das den Muskelater durch Magnesium und Calcium verhindern kann.

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Medizinische Risiken der zusätzlichen Mineralversorgung

Ob es möglich ist, einen Muskelater durch Magnesium und Calcium zu verhindern und für eine regelrechte Versorgung des Organismus die Mineralien ausschließlich über die Nahrung aufzunehmen, wird kontrovers diskutiert. Den allgemeinen Zahlen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung folgend, sind die Inhaltsstoffe von Gemüse, Getreide und Fleisch ausreichend. Dennoch gibt es kritische Stimmen. Leistungssportler stellen zudem vermehrt fest, dass ihre ausgewogene Ernährung nicht genügt, um den Bedarf zu decken. Ausgelaugte Böden und zu schnell gezogene Gemüse, Getreide, wie auch Fleisch könnten der Grund sein.

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