Magnesium-Tipps

Magnesium gegen Verstopfung | Was Sie beachten sollten

Zuletzt aktualisiert am: 22.06.2016 17:15:19
Magnesium gegen Verstopfung | Was Sie beachten sollten

Unter Verstopfung wird die Darmträgheit zusammengefasst, die unterschiedlich stark ausgeprägt sein kann. Mediziner verstehen unter der Obstipation, dass der Stuhlgang weniger als dreimal wöchentlich stattfindet und dann nur verzögert und mit weiteren Problemen. Es gibt viele mögliche Ursachen, die meist harmlos sind. Es ist auch möglich, dass ein Magnesiummangel eine Verstopfung und deren unangenehme Folgen auslöst oder begünstigt.

Störungen des Mineralhaushaltes als Auslöser

Magnesium ist ein essenzielles Mineral. Fehlt es, kommt es zu schweren Störungen für die Gesundheit. Der Organismus kann Magnesium nicht selbst bilden, sondern ist darauf angewiesen, dass genügend von diesem Mineral über die Nahrung oder auch das Trinkwasser zugeführt wird. Bei einer ausgewogenen Ernährung und ohne Grunderkrankung ist das Risiko einer Unterversorgung verringert. Wer also genügend Fisch, Gemüse und hochwertiges Mineralwasser trinkt, kann einem Magnesiummangel vorbeugen. Durch zu wenig Wasser oder Fertiggerichte können jedoch Mangelsituationen auftreten. Durch einen Mangel an Magnesium und auch an Kalium kann eine Verstopfung ausgelöst werden.

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Wie wirkt Magnesium gegen eine Verstopfung

Magnesium gegen Verstopfung wirkt mehrfach. Grundsätzlich ist Magnesium notwendig, damit die Darmmuskulatur arbeiten kann. Magnesium ist unentbehrlich für den Energiestoffwechsel der Zellen und damit für die Arbeit der Muskeln. Wenn es die Verstopfung beseitigen soll, kann eine Einnahme als Kur schnell erste Verbesserungen zeigen. Eine Verstopfung tritt jedoch auch im Anschluss an die längerfristige Einnahme von Abführmitteln auf. Wer regelmäßig abführt, nimmt dem Darm die Möglichkeit, Wasser und wertvolle Inhaltsstoffe, wie auch Magnesium, aus dem Darm zu resorbieren. Die natürliche Darmfunktion leidet, Mineralmangel ist die Folge, die ihrerseits wieder eine Verstopfung auslösen kann. Ein Teufelskreis entsteht. Wer mit zusätzlichem Magnesium einer Verstopfung und dem Mineralmangel entgegenwirkt, kann für einen ersten gesunden Ausgleich sorgen. Die entkrampfende Wirkung von Magnesium zeigt sich auch, wenn die Verstopfung Folge einer Stressbelastung ist. Die Wirkung von Magnesium bei Verstopfung ist leichter zu beobachten, wenn die Einnahme über einen genau definierten Zeitraum erfolgt und das Ergebnis dokumentiert wird.

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Der Bedarf von Magnesium

Magnesium bei Verstopfung ist sinnvoll, bedeutet aber nicht, dass das Mineral ausschließlich auf die Verdauung wirkt. Wer Magnesium gegen Verstopfung einnimmt und grundsätzlich von nervöser Natur ist, wird auch eine beruhigende Wirkung auf das Nervenkostüm feststellen. Grund ist, dass Magnesium an der Reizüberleitung zwischen Nerven und Muskeln beteiligt ist und für das Ruhepotential von Nervenzellen und Muskelzellen sichert. Der Bedarf liegt beim Erwachsenen bei etwa 350 mg. Ohne Magnesium ist auch das für das Immunsystem unverzichtbare Vitamin C wirkungslos. Das gilt auch für Calcium. Der Stoffwechsel ist ein eng verzahntes System. Fehlt eine Substanz, hat das weitreichende Folgen. Magnesium ist daher auch eine 1. Hilfe-Maßnahme, wenn der Verdacht auf eine Mangelsituation besteht.

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die Inhalte unseres Magnesium-Ratgebers dienen ausschließlich Ihrer Erstinformation und sollten keinesfalls die Diagnose und Therapie Ihres Haus- oder Facharztes ersetzen. Bitte besprechen Sie jegliche (Selbst-)Medikation mit einem Arzt oder Apotheker.