Magnesium-Tipps

Magnesium gegen Verspannungen | Das sollten Sie beachten

Zuletzt aktualisiert am: 22.06.2016 17:23:27
Magnesium gegen Verspannungen | Das sollten Sie beachten

Mit Verspannung wird medizinisch ein schmerzhafter Zustand bezeichnet, der vor allem in der Schulter- und Nackenmuskulatur auftritt. Grundsätzlich sind Verspannungen aber auch in anderen Muskelbereichen möglich. Da Verspannungen äußerst unangenehm sind, nehmen Betroffene häufig eine Schonhaltung ein, um die Muskelschmerzen zu vermeiden. Dadurch werden die Verspannungen oft noch verstärkt und ein Teufelskreis beginnt. Was viele Patienten nicht wissen: Die Einnahme von Magnesium kann bei Verspannungen helfen. In vielen Fällen führt nämlich ein Mangel an Magnesium zu Verspannungen, die durch eine erhöhte Zufuhr des Minerals gelindert werden könnten.

Warum Magnesium gegen Verspannungen helfen kann

Magnesium ist unabdingbar für das Funktionieren unseres Organismus. Das Mineral findet sich in allen Körperzellen, gilt als Enzymaktivator und ist an unzähligen Stoffwechselvorgängen beteiligt. Es ist mitverantwortlich für einen funktionierenden Energiestoffwechsel, unterstützt das Nervensystem und sorgt für gesunde Muskeln.

Kommt es zu einem Mangel an Magnesium, können Verspannungen deshalb eine mögliche Folge sein. Der Grund ist folgender: Magnesium ist für die Entspannung und Anspannung der Muskelzellen verantwortlich. Fehlt Magnesium in den Zellen, kann sich der Muskel nicht mehr entspannen. Dann kann es zu Krämpfen oder chronischen Verspannungszuständen kommen. In solchen Fällen kann die Einnahme von Magnesium gegen Verspannungen helfen, da der Körper das Mineral nicht selbst herstellen kann. Eine Aufnahme über die tägliche Ernährung ist daher unabdingbar.

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Magnesium bei Verspannungen: wie aufnehmen?

Die empfohlene Tagesmenge an Magnesium liegt für Erwachsene bei 350 bis 400 mg. Normalerweise stellt die Aufnahme dieser Menge kein Problem dar. Allerdings gibt es bestimmte Risikogruppen, bei denen es leichter zu einem Magnesiummangel kommen kann.

Zu einem Mangel an Magnesium kommt es vor allem, wenn:

  • keine ausreichende Zufuhr mit der Nahrung erfolgt. Das kann zum Beispiel bei Menschen die fasten, Diät halten oder sich einseitig ernähren der Fall sein.
  • die Aufnahme im Darm gestört ist. Das kann zum Beispiel bei chronischen Darmerkrankungen wie Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa der Fall sein.
  • zu große Mengen mit dem Harn ausgeschieden werden. Das kann zum Beispiel bei der Einnahme von entwässernden Medikamenten (sogenannten Diuretika) der Fall sein.
  • jemand alkoholsüchtig ist.

Auch alte Menschen, Sportler oder Schwangere haben einen erhöhten Magnesiumbedarf. Wenn Verspannungen lange anhalten und trotz verschiedener Behandlungsmethoden nicht verschwinden wollen, sollte also durchaus einmal an die Möglichkeit eines vorliegenden Magnesiummangels gedacht werden. In der Apotheke gibt es spezielle Produkte, die Magnesium gegen Verspannungen enthalten. Aber auch durch eine Anpassung der Ernährung kann eine größere Zufuhr des Minerals erreicht werden.

Zehn Nahrungsmittel mit hohem Magnesiumgehalt:

  • Haferflocken enthalten 140 mg Magnesium pro 100g
  • Haselnüsse und Erdnüsse enthalten 150 mg Magnesium pro 100g
  • Kichererbsen enthalten 155 mg Magnesium pro 100g
  • Naturreis enthält 157 mg Magnesium pro 100g
  • Mandeln enthalten 170 mg Magnesium pro 100g
  • Hirse enthält 170 mg Magnesium pro 100g
  • Sojabohnen enthalten 220 mg Magnesium pro 100g
  • Weizenkeime enthalten 253 mg Magnesium pro 100g
  • Kakao enthält 415 mg Magnesium pro 100g
  • Sonnenblumenkerne enthalten 420 mg Magnesium pro 100g
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Magnesium und Verspannungen: Welche Folgen können auftreten?

Falls ein Magnesiummangel schuld an den verspannten Muskeln ist, stellt Magnesium bei Verspannungen eine sehr schonende und nachhaltige Therapie dar. Es werden nämlich nicht einfach nur die Symptome behandelt, sondern gleichzeitig die Ursache der Beschwerden beseitigt. Vorsicht bei der Einnahme von Magnesium ist aber bei Patienten mit Nierenerkrankungen geboten – sie können einen Magnesiumüberschuss entwickeln, der zu starken Beschwerden führen kann.

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die Inhalte unseres Magnesium-Ratgebers dienen ausschließlich Ihrer Erstinformation und sollten keinesfalls die Diagnose und Therapie Ihres Haus- oder Facharztes ersetzen. Bitte besprechen Sie jegliche (Selbst-)Medikation mit einem Arzt oder Apotheker.