Magnesium-Tipps

Magnesium gegen Muskelkrämpfe | Das sollten Sie beachten

Zuletzt aktualisiert am: 10.10.2016 10:55:28
Magnesium gegen Muskelkrämpfe | Das sollten Sie beachten

Magnesium gehört zu den wichtigsten Mineralstoffen im menschlichen Organismus. Es handelt sich um ein Leichtmetall, welches in vielen Mineralquellen, im Meerwasser und als wichtiger Bestandteil des Chlorophylls in Pflanzen vorkommt. Obwohl es in der Theorie relativ einfach ist, sich dieses mit der täglichen Nahrung zuzuführen, kommt es aufgrund falscher Ernährungsweise recht häufig zu einem Magnesiummangel. Auch die weitverbreitete Düngung mit Stickstoff trägt Schuld daran, dass die Böden immer weniger Mineralien und somit auch nur noch eine geringe Menge an Magnesium enthalten.

Wer beim Einkauf bereits auf hochwertige Ware achtet und sich abwechslungsreich ernährt, kann einen Großteil der Magnesiumversorgung mit der Ernährung sicherstellen und unangenehmen Symptomen vorbeugen. Weil ein Mangel an Magnesium Krämpfe auslösen kann, lässt es sich nicht übersehen, wenn eine Unterversorgung vorliegt. Im Folgenden wird die Wirkungsweise des Mineralstoffs ebenso erläutert, wie die natürliche und nahrungsergänzende Aufnahme des Mineralstoffes. Auch werden Symptome und Risiken erklärt.

Wirkungsweise von Magnesium

Magnesium ist neben Kalzium der wichtigste Mineralstoff im menschlichen Körper. Er gilt als Kalziumantagonist (der natürliche Gegenspieler von Magnesium) und er verhindert ein übermäßiges Einströmen des Kalziums in die Muskeln. Dies ist vor allem für die Herzmuskelzellen überaus wichtig. Magnesium ist in großem Maße am Fett-, Eiweiß- und Kohlenhydratstoffwechsel beteiligt und hat somit eine positive Wirkung auf Gehirn und Nerven. Der gesamte Energiehaushalt ist auf eine ausreichende Versorgung mit Magnesium angewiesen. Da das Mineral die Zellmembranen stabilisiert, wirkt es sich positiv bei Stress aus, denn es kann die übermäßige Ausschüttung von Stresshormonen verhindern. Wenn Muskelkrämpfe Magnesium verlangen, sollte auch bedacht werden, dass im Körper ausreichend Vitamin D vorhanden sein muss. Dieses begünstigt, dass das Blut Magnesium aus dem Dünndarm aufnehmen kann. Ein erwachsener Mensch speichert im Idealfall 30 Gramm Magnesium, den größten Teil davon in den Knochen. Es kommt aber auch im Gehirn, im Blut, den Nieren und der Leber, sowie den Muskeln vor. Letztere machen sich bei einem Mangel zuerst bemerkbar, weshalb die Zuführung von Magnesium bei Muskelkrämpfen rasch erfolgen sollte.

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Tagesbedarf und Aufnahmemöglichkeiten

Magnesium lässt sich relativ leicht mit der täglichen Nahrung zuführen. Wie bereits erwähnt, sind viele Böden inzwischen aber so überdüngt, dass viel zu wenige Mineralstoffe in die Pflanzen gelangen. Daher ist es ratsam, beim Einkauf auf beste Qualität und möglichst Biogemüse zu achten. Neben Salaten sind magnesiumreiche Mineralwasser hervorragende Magnesiumquellen. Diese sollten pro Liter mindestens 50 Milligramm des Mineralstoffes enthalten.

Besonders reich an Magnesium sind unter anderem folgende Obst- und Gemüsesorten sowie Kräuter:

  • Wirsing
  • Feldsalat
  • Glatte Petersilie
  • Schnittlauch
  • Spinat
  • Erbsen
  • Bohnen
  • Datteln
  • Bananen

Wer den Tag mit einem Müsli aus Mandeln, Nüssen, Trockenfrüchten, Haferflocken oder Bierhefe startet, rüstet sich bestens gegen den Alltagsstress und füllt seinen Magnesiumspeicher auf. Zeigen trotzdem Wadenkrämpfe fehlendes Magnesium an und hilft die natürliche Zufuhr von Magnesium bei Krämpfen nicht, muss der Mineralstoff gezielt zugeführt werden. In Apotheken sind die unterschiedlichsten Darreichungsformen wie Brausetabletten, Lutschtabletten, Direktpulver, Kapseln und Pulver zum Auflösen in Wasser erhältlich. Auch der Gehalt an Magnesium in diesen Arzneimitteln oder Nahrungsergänzungsmittel variiert, am besten Sie besprechen mit Ihrem behandelnden Arzt welche Dosierung am sinnvollsten ist.

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Hinweise und medizinische Risiken

Magnesiummangel und die damit verbundenen Symptome sind leider recht häufig. Neben Krämpfen können bei einer Magnesium-Unterversorgung Nervosität, Muskelzucken (weit verbreitet das Lidzucken) und Konzentrationsschwäche auftreten. Gefährlicher und daher ernstzunehmender als die eher harmlosen durch fehlendes Magnesium entstehenden Muskelkrämpfe sind mögliche Herzrhythmusstörungen, Lebererkrankungen oder in dramatischen Fällen ein Herzinfarkt. Sollten trotz ausreichender Zufuhr des Mineralstoffs nachts Wadenkrämpfe auftreten oder bei einem wiederholten Muskelkrampf Magnesium nicht die gewünschte Wirkung zeigen, sollte der Magen-Darm-Trakt untersucht werden. Bei Erkrankungen in diesem Bereich kann der Dünndarm womöglich wichtige Nährstoffe nicht resorbieren.

Wer ansonsten gesund ist und Magnesium gegen Muskelkrämpfe mittels Arzneimittel oder Nahrungsergänzung zu sich nimmt, braucht keine schweren Nebenwirkungen befürchten. Eventuell kann vorübergehend Durchfall auftreten. Überschüssiges Magnesium wird vom Körper ausgeschieden.

Vorsicht ist bei einer bestehenden Nierenschwäche geboten. Wer unter einer solchen leidet, muss vor einer Einnahme unbedingt seinen Arzt konsultieren.

Schwangere sollen die Einnahme von Magnesiumpräparaten immer mit ihrem behandelnden Gynäkologen abklären. Der Facharzt/die Fachärztin entscheidet über die geeignete Dosierung.

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Liebe Leser,
die Inhalte unseres Magnesium-Ratgebers dienen ausschließlich Ihrer Erstinformation und sollten keinesfalls die Diagnose und Therapie Ihres Haus- oder Facharztes ersetzen. Bitte besprechen Sie jegliche (Selbst-)Medikation mit einem Arzt oder Apotheker.