Magnesium-Tipps

Magnesium gegen Müdigkeit | Das sollten Sie beachten

Zuletzt aktualisiert am: 22.06.2016 17:29:42
Magnesium gegen Müdigkeit | Das sollten Sie beachten

Der wichtige Nährstoff Magnesium wird von dem Organismus auf vielfältige Weise benötigt, um die Stoffwechselfunktionen und das Wohlbefinden sicherzustellen. Warum der Organismus Magnesium braucht, wie viel er benötigt und wie es aufgenommen wird, wird im Folgenden dargestellt. Ferner wird gezeigt, dass Magnesium nicht nur Müdigkeit vertreiben kann, sondern auch ein Symptom für einen Überschuss an diesem Nährstoff sein kann.

 

 

Aufgaben und Wirkungsweise von Magnesium im Körper

Der Nährstoff Magnesium als Aktivator von mehr als 300 Enzymen im menschlichen Organismus nimmt einen großen Einfluss auf den Energiestoffwechsel. Er regt die Gewinnung von Energie auf zellularer Ebene an und ist hauptsächlich daran beteiligt die Reizleitung der Nervenbahnen zu regulieren. Somit stellt er einen effizienten Energiestoffwechsel sicher, ohne den sich schnell Mangelerscheinungen bemerkbar machen. Daher kann fehlendes Magnesium Müdigkeit hervorrufen.

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Effektiv den nötigen Magnesiumbedarf decken

Magnesium gehört zu den Nährstoffen, die der menschliche Organismus nicht selbstständig produzieren kann. Es muss daher über die Nahrung oder Nahrungsergänzungspräparate aufgenommen werden. Der tägliche Bedarf liegt bei gesunden Erwachsenen bei mindestens 300 mg. Steckt hinter der Müdigkeit ein Magnesiummangel, kann die Tagesdosis in Absprache mit dem Arzt für einige Monate um circa 170 mg erhöht werden.

 

 

Ein noch höherer Magnesiumbedarf kann entstehen, wenn der Betroffene

Gedeckt werden kann der Bedarf an Magnesium gegen Müdigkeit durch Nahrungsergänzungsprodukte, die in unterschiedlichsten Darreichungsformen wie Tabletten- oder Pulvereingenommen werden können. Zudem kann der Nährstoff über eine gesunde Ernährung hinreichend aufgenommen werden, sofern die Lebensmittelwahl bewusst erfolgt.

Folgende Übersicht zeigt besonders magnesiumreiche Nahrungsmittel auf. Der Magnesiumanteil in mg bezieht sich auf 100 Gramm des essbaren Nahrungsmittels:

  • Sonnenblumenkerne (420 mg)
  • Leinsamen (350 mg)
  • Weizenkeime (250 mg)
  • Haferflocken (139 mg)
  • Vollkornnudeln (ohne Ei) (130 mg)
  • Marzipan (120 mg)
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Symptome und Folgen eines Magnesiummangels

Eine zu geringe Konzentration an Magnesium im Körper kann Müdigkeit und viele weitere Symptome hervorrufen. Gelegentlich treten nur einzelne Anzeichen auf, während einige Betroffene über fast alle typischen Mangelerscheinungen klagen.

Mögliche Symptome eines Magnesiummangels neben Müdigkeit:

  • Konzentrationsmangel
  • Unruhe und Schlafstörungen
  • Kopfschmerzen
  • Migränesymptome
  • Muskelkrämpfe und Zucken der Augenlider
  • Organerkrankungen bei langjährigem Magnesiummangel

Durch eine detaillierte Untersuchung des Blutes kann ein Arzt einen möglichen Mangel an diesem Nährstoff bestätigen und zu Magnesium gegen Müdigkeit raten.

Symptome und Folgen eines Magnesiumüberschusses

Bei einer Müdigkeit Magnesium einzunehmen kann unter Umständen kontraproduktiv sein. Es ist möglich, dass durch eine Überdosis an Magnesium Müdigkeit verursacht wird, da es ebenfalls zu den klassischen Symptomen eines Überschusses an diesem Nährstoff zählt.

Zu diesen gehören ferner folgende Anzeichen im Anfangsstadium:

  • körperliche Schwäche
  • Schlaffheit
  • niedriger Blutdruck

Symptome fortgeschrittenen Stadiums:

  • Erschlaffung der Atemmuskulatur
  • Atemstillstand

Bei anhaltender Müdigkeit ist daher eine Absprache mit dem Arzt erforderlich, bevor der Konsum an Magnesium erhöht wird. Einem gesunden Menschen ist es allerdings kaum möglich, ein Zuviel an Magnesium aufzunehmen, da alles Überschüssige problemlos ausgeschieden wird. Bei bekannter Nierenschwäche sollte die Substitution auf jeden Fall abgeklärt werden.

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die Inhalte unseres Magnesium-Ratgebers dienen ausschließlich Ihrer Erstinformation und sollten keinesfalls die Diagnose und Therapie Ihres Haus- oder Facharztes ersetzen. Bitte besprechen Sie jegliche (Selbst-)Medikation mit einem Arzt oder Apotheker.