Magnesium-Tipps

Magnesium gegen Depressionen – Das sollten Sie beachten

Zuletzt aktualisiert am: 31.03.2016 17:47:06
Magnesium gegen Depressionen – Das sollten Sie beachten

Etwa vier Millionen Deutsche leiden unter Depressionen. Zwanzig Prozent aller Erwachsenen erleben mindestens einmal im Leben eine depressive Phase. Wissenschaftler haben Magnesiummangel als eine der mitverantwortlichen Ursachen für diese Erkrankung identifiziert. Das bedeutet, dass die Einnahme von Magnesium eine Depression verhindern oder zumindest die Symptome verringern kann. Wer jedoch mit Magnesium Depressionen bekämpfen möchte, sollte über einige grundlegende Dinge Bescheid wissen.

Je größer der Magnesiummangel, desto ausgeprägter die depressiven Symptome

Studien zufolge sind die depressiven Symptome umso stärker, je niedriger die tägliche Magnesiumdosis ist. Es stellte sich heraus, dass die Probanden, welche mehr Magnesium aufnahmen, seltenere und weniger ausgeprägte Anzeichen für eine Depression zeigten. Hingegen unterlagen Patienten, die nicht so viel Magnesium zu sich nahmen, einem erhöhten Risiko, an einer Depression zu erkranken. Eine magnesiumarme Ernährung erwies sich dabei als größerer Risikofaktor für das Entstehen von Depressionen als zahlreiche andere Kriterien, wie beispielsweise:

  • zu wenig Bewegung
  • Lichtmangel
  • traumatische Faktoren
  • Verluste oder Verlustängste
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Magnesium regt die Bildung von Glückshormonen an

Die Ursache für diesen Sachverhalt könnte an der Beteiligung des Magnesiums an zahlreichen Stoffwechselreaktionen liegen. So spielt das Element beispielsweise bei der Entstehung des „Glückshormons“ Serotonin eine nicht unwesentliche Rolle. Klassische Medikamente, die ähnlich dem Magnesium eine Depression bekämpfen, zielen gleichfalls darauf ab, den Serotoninspiegel im Gehirn zu erhöhen und damit die Auswirkungen eines Magnesiummangels rückgängig zu machen.

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Magnesium gegen Depressionen ebenso wirksam wie Medikamente

Diese Hypothese wird durch eine Literatur-Übersichtsarbeit unterstützt, innerhalb welcher US-amerikanische Forscher die wissenschaftliche Fachliteratur aus den letzten 90 Jahren ganz speziell zur Thematik Magnesium und Depressionen ausgewertet haben. Dabei stellte sich zum einen heraus, dass es keinen Zusammenhang zwischen dem Magnesiumspiegel im Blut und dem Vorhandensein einer Depression gibt. Zum anderen war jedoch die Magnesiumzufuhr über die Nahrung bei depressiven Patienten geringer als bei den nicht-depressiven Kontrollpersonen.

Tagesbedarf und Aufnahmemöglichkeiten

Ohne Magnesium kann keine Zelle des menschlichen Organismus überleben. Viele Menschen nehmen indes nicht genügend Magnesium zu sich. Etwa jeder Fünfte leidet unter einem chronischen Magnesiummangel. Die empfohlene Tageszufuhr bei einem gesunden Erwachsenen wird mit 350 bis 400 mg des Mineralstoffs angegeben. Wer mit Hilfe von Magnesium eine Depression bekämpfen möchte, erhält den Mineralstoff beispielsweise aus:

  • Hülsenfrüchten
  • Nüssen
  • Vollkorngetreide

Magnesiumreiches Heilwasser mit mindestens 100 mg Magnesium je Liter bietet eine sinnvolle Ergänzung. Das kalorienfreie Getränk enthält nicht nur viel Magnesium gegen Depressionen, sondern hilft auch dabei, die empfohlene tägliche Trinkmenge von zwei Litern zu erreichen.

Magnesiummangel und Magnesiumüberschuss

Bevor sich fehlendes Magnesium in Depressionen äußert, macht sich der Mangel oft schon durch andere Symptome bemerkbar, unter anderem durch:

  • Muskelkrämpfe der Waden, der Kaumuskulatur, des Augenlides (Lidzucken) – ein Magnesiummangel kann sich bei jedem Muskel des Körpers auswirken
  • Psychische Symptome wie stärkere Gereiztheit und Fahrigkeit, Unruhe, die Konzentration kann nachlassen, Schwindelgefühle können auftreten, Ängstlichkeit und Energielosigkeit bis hin zu Erschöpfungszuständen können auftreten

Es gibt noch viele weitere Symptome, die ein zu niedriger Magnesiumhaushalt hervorrufen kann. Um diesen Erscheinungen entgegenzuwirken, sollte vor einer längerfristigen zusätzlichen Einnahme von Magnesium gegen Depressionen generell ärztliche Rücksprache genommen werden. Grundsätzlich ist es aber kaum möglich, zu viel Magnesium aufzunehmen, da alles Überschüssige einfach ausgeschieden wird. Es sei denn, der Patient leidet an einer Nierenschwäche.

Studien und zusätzliche Informationen (engl.):

  • Jacka FN, Overland S, Stewart R, Tell GS, Bjelland I, Mykletun A.: Association between magnesium intake and depression and anxiety in community-dwelling adults: the Hordaland Health Study. Aust N Z J Psychiatry. 2009 Jan;43(1):45-52 (http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/19085527)
  • Eby GA 3rd, Eby KL.: Magnesium for treatment-resistant depression: a review and hypothesis. Med Hypotheses. 2010 Apr;74(4):649-60. Epub 2009 Nov 27. Review. (http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/19944540)

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