Magnesium-Tipps

Magnesium gegen Bluthochdruck | Das sollten Sie beachten

Zuletzt aktualisiert am: 10.10.2016 10:24:56
Magnesium gegen Bluthochdruck | Das sollten Sie beachten

Unter Bluthochdruck oder Hypertonie versteht man einen erhöhten Druck in den Gefäßen. Fast jeder vierte Deutsche ist davon betroffen, oft ohne es zu merken. Manchmal dauert es jahrelang, bis sich Symptome zeigen. Forscher haben herausgefunden, dass neben genetischen Ursachen oder Risikofaktoren wie Stress, Übergewicht und Bewegungsmangel auch ein Mangel an Magnesium Bluthochdruck negativ beeinflussen kann.

Kann Magnesium gegen Bluthochdruck wirken?

Magnesium und Blutdruck stehen durchaus in einem Zusammenhang. Magnesium ist im Körper dafür verantwortlich, mehr als 300 biochemische Reaktionen zu unterstützen. Der Mineralstoff:

  • stärkt die Knochen,
  • ist wichtig für die Nervenzellen,
  • sorgt für einen gleichmäßigen Herzschlag,
  • erhält die Muskelfunktion und
  • wirkt entspannend auf die Muskulatur der Arterienwand und auf die Blutgefäße.

Für ein ausreichendes Ruhepotential von Muskel- und Nervenzellen sorgt Magnesium, Magnesium sorgt also auch dafür, dass sich die Muskelzellen der Gefäße entspannen, so kann der Blutdruck sinken, da sich die Gefäße weiter stellen. Der zweite wichtige Wirkmechanismus ist das Absenken des Adrenalispiegels, die Erregung nimmt ab, alle Mechanismen des Körpers können auf "Normalfunktion" laufen, der Blutdruck darf sich wieder normalisieren. Bei Patienten mit Bluthochdruck ist Magnesium häufig nicht in ausreichender Konzentration im Blut und in den Zellen des Körpers vorhanden. Das sollte man aber ändern, da sich Magnesium bei Bluthochdruck als regulierend erweisen und sich bei einer ausreichenden Versorgung mit Magnesium der Blutdruck nach unten korrigieren kann.

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Einnahme von Magnesium bei Bluthochdruck

Magnesium ist ein Mineralstoff, dessen Verbrauch massiv von unseren persönlichen Lebensumständen beeinflusst wird. Besonders viel Magnesium verbrauchen beispielsweise Menschen, die

Kommen zu solchen Lebensumständen Probleme mit dem Blutdruck, ist es sinnvoll, beim Arzt den Magnesiumwert des Blutes bestimmen zu lassen. Denn auf Bluthochdruck kann Magnesium lindernd wirken, wenn ein Mangel des Minerals vorliegt. Der menschliche Körper kann immer nur Bruchteile dessen an Magnesium speichern, was ihm den Tag über über unsere Nahrung angeboten wird. Ein Mangel ist daher keine Seltenheit, aber auch kein Grund zur Besorgnis. Ein solcher kann nämlich mit geeigneten Magnesiumpräparaten ausgeglichen werden. Auch eine möglichst vollwertige Ernährung unterstützt eine optimale Magnesiumversorgung des Körpers, daher sollten folgende Produkte ruhig häufiger auf dem Teller landen:

  • Kürbiskerne (534 mg/100g) oder Sonnenblumenkerne (420 mg/100g),
  • Kakao (415 mg/100g),
  • Leinsamen (350 mg/100g),
  • Weizenkeime (253mg/100g),
  • Sojabohnen (220mg/100g) oder Kichererbsen (155 mg/100g)
  • Hirse (170mg/100g) oder Naturreis (157mg/100g).

Da der Blutdruck auf Magnesium gerade bei Mangelzuständen oftmals sehr schnell und sehr positiv reagiert, ist ein magnesiumreicher Ernährungsplan auf jeden Fall empfehlenswert.

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Symptome bei Bluthochdruck, mögliche Folgen und die Gabe von Magnesium

Patienten mit Bluthochdruck zeigen oft jahrzehntelang keine Symptome. Oder diese werden nicht erkannt, weil sie relativ unspezifisch sind. Auftreten können zum Beispiel:

  • Kopfschmerzen,
  • Nervosität und Schlafstörungen,
  • Herzrhythmusstörungen wie Herzstolpern und Herzklopfen oder
  • Atemlosigkeit.

Forscher haben herausgefunden, dass Magnesium gegen Bluthochdruck helfen kann, wenn vorher ein Mangelzustand besteht. Wird eine Erkrankung mit Bluthochdruck nicht behandelt, kann das weitreichende Auswirkungen auf die Gesundheit haben, weil Herz, Nieren, Augen oder das Gehirn geschädigt werden können. Das Risiko, an einem Herzinfarkt, Schlaganfall oder an einem Nierenversagen zu sterben, steigt rapide an. Ein Magnesiummangel sollte daher nicht auf die leichte Schulter genommen werden, da für einen gesunden Blutdruck Magnesium ein wichtiger Begleiter ist. Deswegen gilt immer: Magnesium und Bluthochdruck stehen in einem Zusammenhang, worauf bei einer ärztlichen Untersuchung ein besonderes Augenmerk gelegt werden sollte.

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die Inhalte unseres Magnesium-Ratgebers dienen ausschließlich Ihrer Erstinformation und sollten keinesfalls die Diagnose und Therapie Ihres Haus- oder Facharztes ersetzen. Bitte besprechen Sie jegliche (Selbst-)Medikation mit einem Arzt oder Apotheker.