Magnesium-Tipps

Magnesium für Sportler | Das sollten Sie beachten

Zuletzt aktualisiert am: 04.01.2016 12:47:05
Magnesium für Sportler | Das sollten Sie beachten

Egal ob Rad fahren, Joggen, Bodybuilding oder Schwimmen – beim Sport verbrennt der Körper viele Kalorien und kommt anständig ins Schwitzen. Dabei verliert er jedoch nicht nur so manches überflüssiges Pfund, sondern auch jede Menge Vitamine und Mineralstoffe. Darunter ist ein Stoff, von dem besonders häufig berichtet wird: Magnesium. Für Sportler ist dieses Mineral von entscheidender Bedeutung, weil ein Mangel äußerst unangenehme Folgen haben kann.

 

Warum Magnesium für Sportler wichtig ist

Ganz kurz und drastisch ausgedrückt: Ohne Magnesium steht dem Körper keine Energie zur Verfügung. Warum? Weil das Mineral weitreichende Aufgaben im Körper erfüllt. Es aktiviert über 300 Enzyme, sorgt für einen reibungslosen Glukosestoffwechsel und hilft beim Abtransport von Laktat. Laktat ist eine Milchsäure, die vor allem im anaeroben Stoffwechsel beim Sport entsteht und die körperliche Belastbarkeit einschränkt. Bei sportlichen Aktivitäten kommt der Körper also in einen Zustand, in dem er besonders auf eine ausreichende Versorgung mit dem Mineral angewiesen ist. Magnesium sollte bei Sportlern daher in ausreichender Konzentration im Körper enthalten sein. Nur so ist eine optimale Muskelfunktion und Leistungsfähigkeit gewährleistet. Hinzu kommt, dass Sportler vermehrt Schwitzen und dabei größere Mengen Magnesium ausscheiden.

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Magnesiumspeicher

Zusätzlich bedeutet Sport für den Körper immer Stress, auch wenn dieser als positiv empfunden wird und damit nicht gesundheitsschädlich ist. Magnesium verbraucht er trotzdem. Magnesium ist für Sportler also deshalb so wichtig, weil sie einerseits mehr davon verbrauchen und andererseits ihre Fitness nur erhalten oder steigern können, wenn die Magnesium-Speicher ausreichend gefüllt sind. Während geistiger und/oder körperlicher Aktivitäten des Menschen holt der Körper zur Energiebereitstellung das Mineral aus dem Blut, dort befindet sich ein gewisser Teil des Magnesiums zur sofortigen Verfügung. Der Rest des Magnesiumvorrats ist in unseren Knochen, in den Herzmuskelzellen und den Zellen der Skelettmuskulatur und zum kleinen Teil in der Leber gespeichert.

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Magnesium: Sportler sollten auf Versorgung achten

Der Körper kann selbst kein Magnesium produzieren und muss es von außen aufnehmen. Das kann er entweder über magnesiumreiche Nahrungsmittel oder über Zusatzpräparate. Da der Tagesbedarf an Magnesium für Sportler oft höher ist als die Empfehlung von 300 bis 400 Milligramm, kann eine Ergänzung durchaus sinnvoll sein. Fünf Lebensmittel mit viel Magnesium für Sportler:

  • 100 g Sonnenblumenkerne liefern 420 Milligramm Magnesium
  • 100 g Kakao schlägt mit 415 Milligramm Magnesium zu Buche
  • 100 g Weizenkeime versorgen mit 253 Milligramm Magnesium
  • 100 g Sojabohnen bringen 220 Milligramm Magnesium
  • 100 g Hirse enthält 170 Milligramm Magnesium

Entsteht ein Mangel an Magnesium bei Sportlern, sollte dieser schnell behoben werden, da durch die reduzierte Muskelkraft und eingeschränkte Leistungsfähigkeit das Training sonst schnell zur Qual werden kann.

Mangel an Magnesium bei Sportlern

Wenn Müdigkeit, Gereiztheit, Erschöpfung, Kraftlosigkeit und dauernde Krämpfe (zum Beispiel in den Waden) auftreten und damit jede Freude am Sport zunichtemachen, sollte an einen Magnesiummangel gedacht werden. Dann ist es wichtig, dem Körper in der Regenerationsphase, also nach dem Training, Magnesium zur Verfügung zu stellen. Eine Einnahme von Magnesium bei Sportlern vor dem Training sollte eher vermieden werden, da ein leicht abführender Effekt auftreten kann. Außerdem sorgt Magnesium für eine Entspannung der Muskeln, was nach dem Training erwünscht ist, während des Trainings allerdings die Leistungsfähigkeit mindern kann.

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die Inhalte unseres Magnesium-Ratgebers dienen ausschließlich Ihrer Erstinformation und sollten keinesfalls die Diagnose und Therapie Ihres Haus- oder Facharztes ersetzen. Bitte besprechen Sie jegliche (Selbst-)Medikation mit einem Arzt oder Apotheker.