Magnesium-Tipps

Magnesium für Schwangere | Das sollten Sie beachten

Zuletzt aktualisiert am: 03.08.2016 13:49:30
Magnesium für Schwangere | Das sollten Sie beachten

Magnesium ist ein lebensnotwendiges Mineral. Weil der Organismus es nicht selbst bilden kann, muss es zugeführt werden. In der Schwangerschaft ändert sich zwar zunächst nicht der Bedarf an Kalorien, aber es werden mehr Mineralien benötigt. Schwangere müssen also auch deshalb auf ihre Ernährung achten. Eine Mangelversorgung des Babys ist in Europa bei normaler Ernährung äußerst unwahrscheinlich. Das liegt nicht nur daran, dass genügend gesunde Nahrungsmittel zur Verfügung stehen, sondern auch daran, dass sich das ungeborene Kind die Nährstoffe von der Mutter „holt“. Ihr drohen also Mangelerscheinungen, wenn die Ernährung nicht an die neuen Bedürfnisse angepasst ist. Schwangere fühlen sich meist deutlich sicherer, wenn sie sich genauer mit ihrem Bedarf an Magnesium befasst haben.

Erhöhter Bedarf an Magnesium in der Schwangerschaft

Wo neues Leben entsteht, werden viele Mineralien benötigt. Magnesium ist wichtig für die Bildung der Knochen und außerdem die Voraussetzung dafür, dass die Zellmembran für andere nötige Substanzen durchlässig bleibt. Die Einnahme von Magnesium der Schwangeren sollte schon zu Beginn der Schwangerschaft nicht unter 350mg täglich liegen. Was bereits über die Nahrung aufgenommen werden kann, darf abgezogen werden. Zu den Nahrungsmitteln, die besonders reich an Magnesium sind, gehören:

  • Leinsamen (350mg/100g)
  • Kürbiskerne (534mg/100g)
  • Sonnenblumenkerne (420mg/100g)

Außerdem empfiehlt sich die Entscheidung für ein hochwertiges Mineralwasser. Das darf auch gerne mit Magnesium und Calcium angereichert sein, um so das Magnesium für Schwangere zu ergänzen. Natürlich enthalten auch viele Gemüsearten Magnesium für die Mama. Dabei sollten Frauen unbedingt auf die Herkunft ihrer Nahrungsmittel achten. Der industrielle Anbau setzt auf schnell wachsendes Getreide und Gemüse. Aus diesem Grund kann der Gehalt von wichtigen Vitaminen und Mineralien deutlich niedriger sein als vielleicht angenommen. Auch deshalb ist das Magnesium für Schwangere wichtig.

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Warum ist ein guter Magnesiumspiegel für Schwangere noch empfehlenswert?

Magnesium für Schwangere wird auch empfohlen, weil ein niedriger Magnesiumspiegel schlimmstenfalls vorzeitige Wehen auslösen kann. Magnesium sorgt für das richtige Funktionieren der Muskelzellen und damit auch der Gebärmuttermuskulatur. Kommt es vor dem errechneten Geburtstermin zu krampfartigen Bauchschmerzen, verschreibt der betreuende Arzt für oft Magnesium für Schwangere. Das kann nicht nur die Wehen stoppen, sondern hilft der Schwangeren auch zu einem erholsamen Schlaf und lindert nervöse Unruhezustände und die häufig auftretenden Wadenkrämpfe, ein deutliches Zeichen für einen bestehenden Magnesiummangel. Magnesium für Schwangere kann auch dann sinnvoll sein, wenn die Frau gleichzeitig Medikamente einnehmen muss, die Magnesium aus dem Körper schwemmen. Hoch dosiertes Magnesium für Schwangere wird der betreuende Arzt zum Ende der Schwangerschaft wieder etwas reduzieren. Trotzdem muss auch jetzt noch auf eine regelrechte Versorgung geachtet werden. Zum Ende der Schwangerschaft liegt der Bedarf beim Magnesium für Schwangere leicht bei 450 bis 500mg pro Tag.

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