Magnesium-Tipps

Magnesium für Pferde | Das sollten Sie beachten

Zuletzt aktualisiert am: 04.03.2016 16:52:01
Magnesium für Pferde | Das sollten Sie beachten

Der Mineralstoff Magnesium ist für Pferde von elementarer Bedeutung, um Muskulatur, Skelett und Leistungsfähigkeit zu erhalten. Der Nährstoffbedarf des Pferdes muss dabei über die tägliche Futteraufnahme von Rau- und Kraftfutter erfolgen. Allerdings steckt nicht immer genügend Magnesium im Pferdefutter, sodass es in bestimmten Fällen nötig sein kann, den Mineralstoff als Futterergänzung beizumischen. Verschiedene Beschwerden können auf einen Magnesiummangel beim Pferd hinweisen und somit Indikator für eine angebrachte Supplementierung sein.

Wirkungsweise von Magnesium

Magnesium ist bei der Aktivierung unzähliger Enzyme des Stoffwechsels beteiligt. Es spielt eine entscheidende Bedeutung für die Energiebereitstellung und die Muskelspannung. Die Leistung des Pferdes und seine Regenerationsfähigkeit hängen also eng mit seiner Magnesiumversorgung zusammen. Das Mengenelement ist damit ein bedeutender Baustein für das Muskel- und Nervengewebe des Pferdes. Darüber hinaus ist Magnesium auch aktiv am Aufbau des Skelettes beteiligt und nimmt dort neben Kalzium eine herausragende Stellung ein. Durch vermehrtes Schwitzen oder Stress steigt der Magnesiumbedarf beim Pferd an. Gerade bei Turnier- und Sportpferden ist so eine vermehrte Ausscheidung des Minerals vorprogrammiert. Aber auch bei trächtigen Stuten, in Stresssituationen wie bei Stallwechseln, Transporten oder Klimaänderungen sowie bei Durchfallerkrankungen steigt der Bedarf an Magnesium für Pferde an.

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Tagesbedarf und Aufnahmemöglichkeiten

Der Tagesbedarf an Magnesium eines ausgewachsenen Pferdes ist nicht genau festgelegt, wird aber zwischen 10 und 13 Gramm veranschlagt. Diese Menge Magnesium muss das Pferd also über die tägliche Futteraufnahme zu sich nehmen. Füttert man sehr hochwertiges Heu, kann man von einem Magnesiumanteil von 1,7 Gramm pro Kilo ausgehen. Hafer enthält 1,3 Gramm pro Kilo, Mais und Stroh liefern pro Kilo 1,2 Gramm Magnesium. Höhere Werte findet man in Magnesiumquellen wie Leinsamen und Weizenkleie. Über all diese Futtermittel kann das Pferd allerdings nur dann ausreichend Magnesium aufnehmen, wenn es keinen außerordentlichen Belastungen ausgesetzt ist. Sind diese jedoch der Fall, sollte über eine Zufütterung nachgedacht werden. Dazu bieten sich entweder bereits angereicherte Kraftfutter an, oder man wählt ein Magnesiumpulver, das man selbst unter das Futter mischen kann. Oft bietet sich die zweite Lösung an, da fertige Futtermischungen häufig ein unausgewogenes Verhältnis zwischen zu viel Kalzium und zu wenig Magnesium vorweisen. Das ist kontraproduktiv, denn ein Überschuss an Kalzium führt zu einem Mangel an Magnesium.

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Hinweise und medizinische Risiken

Fehlt dem Pferd Magnesium, äußert sich das in unterschiedlichen Beschwerdebildern. Die Pferde können schreckhaft sein und zu Verspannungen neigen. Durch den Magnesiummangel wird zudem das Herz belastet, was Kreislaufprobleme und Koliken auslösen kann. Auch Verdauungsprobleme sind keine Seltenheit. Durch die Mangelerscheinung kann allgemeine Mattigkeit, Arbeitsunlust, angelaufene Beine oder eine schwere Atmung die Folge sein. Da Magnesium auch eine entscheidende Rolle bei der Hautdurchblutung spielt, wird bei Ekzemen neben Zinkmangel auch häufig ein Mangel an Magnesium festgestellt. Bei außerordentlichen Belastungen wie Turniereinsätzen, beim Fellwechsel, in der Einreitphase oder bei Zuchtstuten ist eine ausreichende Versorgung mit Magnesium besonders wichtig. Falls Zweifel bestehen, ob ein Mangel vorliegt, kann der Tierarzt dies durch eine Blutuntersuchung bestimmen.

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die Inhalte unseres Magnesium-Ratgebers dienen ausschließlich Ihrer Erstinformation und sollten keinesfalls die Diagnose und Therapie Ihres Haus- oder Facharztes ersetzen. Bitte besprechen Sie jegliche (Selbst-)Medikation mit einem Arzt oder Apotheker.