Magnesium-Tipps

Magnesium für Hunde

Zuletzt aktualisiert am: 04.03.2016 16:27:34
Magnesium für Hunde

Magnesium ist ein Element, das zur Gesunderhaltung zwingend notwendig ist. Das gilt nicht nur für den Menschen, sondern auch für seinen besten Freund, den Hund. Magnesium nimmt der Hund über das Futter auf und sollte damit etwa 15 mg pro Kg Körpergewicht erreichen. Allerdings setzt das voraus, dass das Futter von Experten zusammengestellt worden ist und der Hund nicht aufgrund einer Erkrankung oder anderer Besonderheiten, wie Leistungssport, mehr Magnesium verbraucht als angenommen.

Wie wirkt Magnesium beim Hund?

Magnesium ist an zahlreichen Stoffwechselprozessen beteiligt. Der Welpe nimmt genügend Magnesium über die Muttermilch auf, doch schon mit der ersten Zufütterung kann es zum Magnesiummangel Hund kommen. Die Symptome sind vielfältig. Ohne Magnesium ist das Knochenwachstum gestört. Außerdem kann die Übertragung von Reizen zwischen Nerven und Muskeln nicht regelrecht ablaufen. Schließlich leidet sogar die Konzentration, was sich beim Hundetraining, aber auch in Alltagssituationen zeigen kann. Magnesium steht aber auch in einer empfindlichen Wechselwirkung mit Calcium. Während viele Besitzer alter Hunde prophylaktisch Calciumpräparate reichen, um die Knochen der Tiere zu stärken, wird das Magnesium vernachlässigt. Dabei senkt ein hoher Calciumspiegel den Magnesium-Spiegel und kann sogar eine Mangelsituation des Magnesiumgehaltes im Organismus des Hundes auslösen.

Anzeige

Woher bekommt der Hund Magnesium?

Die positive Magnesium Wirkung bei Hunden ist bei Experten bekannt. Eigentlich sollte der Magnesiumanteil des Trocken- oder Nassfutters auch ausreichend sein. Sehr aktive Hunde, das können z.B. Schlittenhunde sein, verbrauchen allerdings mehr Magnesium, so auch Tiere, die vom Wesen her nervöser sind. Magnesium ist wichtigster Bestandteil des Energiestoffwechesel für alle Muskel- und Nervenzellen im Körper des Hundes. Zu wenig Magnesium führt zu einer verringerten Muskeltätigkeit und zu einem erregbaren Nervenkostüm. Dann zeigt sich die Magnesium Wirkung besonders deutlich. Das gilt auch für Hunde, die an Verdauungsstörungen leiden und deren Elektrolyt-Haushalt gestört ist. Sie schwemmen das benötigte Magnesium aus ohne es aus der Nahrung zu resorbieren. Probleme drohen auch dort, wo Tierhalter das Futter für ihren Hund selbst mischen. BARF (Biologisches - Artgerechtes - Rohes Futter), gilt zwar als grundsätzlich gesunde Hundeernährung, setzt aber voraus, dass sich die Hundebesitzer intensiv mit dem Thema Mineralstoffe befassen, u.a. um einem Magnesiummangel vorzubeugen. Auch deshalb füttern aktive Hundesportler ihrem Hund Magnesium vorsichtshalber mindestens kurweise zu.

Anzeige

Magnesiummangel und Magnesiumüberschuss

Bis zu einem gewissen Grad kann sowohl ein Mangel als auch ein Überschuss vom Hund ausgeglichen werden. Wer das Magnesium für Hunde zufüttert, muss daher keine negativen Folgen befürchten, selbst wenn der Bedarf eigentlich gedeckt ist. Entscheidend ist allerdings, dass sich der Hundefreund an die Vorgaben des Herstellers handelt. Überschüssiges Magnesium wird dann über den Darm ausgeschieden. Ist der Hund augenscheinlich gesund und das Futter hochwertig und ausgewogen, ist eine dauerhafte Zugabe von Magnesium für Hunde nicht notwendig. Hier kann eine starke Überversorgung tatsächlich ähnliche Symptome verursachen, die ähnlich der Situation ist, wenn ein Magnesiummangel Hund betrifft. Nervosität, Zittern und innere Unruhe können die Folge sein. Ein solcher Umstand ist jedoch ausgesprochen selten. Er kann z.B. dann eintreten, wenn der Hund freien Zugang zu Magnesiumpräparaten hat und möglicherweise eine ganze Packung frisst. In diesem Fall ist der Tierarzt der richtige Ansprechpartner. Sobald das überschüssige Magnesium ausgeschieden ist, lassen auch die Symptome nach.

Service

Apotheke
finden
oder
Kaufen Sie Biolectra® Magnesium in einer Apotheke in Ihrer Nähe
Liebe Leser,
die Inhalte unseres Magnesium-Ratgebers dienen ausschließlich Ihrer Erstinformation und sollten keinesfalls die Diagnose und Therapie Ihres Haus- oder Facharztes ersetzen. Bitte besprechen Sie jegliche (Selbst-)Medikation mit einem Arzt oder Apotheker.