Magnesium-Tipps

Magnesium bei Tinnitus | Das sollten Sie beachten

Zuletzt aktualisiert am: 23.06.2016 12:02:17
Magnesium bei Tinnitus | Das sollten Sie beachten

Schätzungsweise 10 bis 15 Prozent der Bevölkerung weltweit leiden unter Tinnitus. Das ständige Brummen, Klingeln oder Pfeifen im Ohr ohne äußere Geräuschquelle ist für die Betroffenen sehr belastend. Bei vielen entwickeln sich Schlafstörungen, Angstzustände und sogar Depressionen. Der Grund für das Symptom Tinnitus liegt häufig in chronischen Entzündungsprozessen und Stress. Inwiefern Magnesium gegen Tinnitus helfen kann, wie es eingenommen werden kann und welche Aspekte beachtet werden sollten, wird im Folgenden erläutert.

Warum Magnesium gegen Tinnitus helfen kann

Diverse wissenschaftliche Studien haben gezeigt, das Magnesium den Tinnitus lindern kann. Insbesondere wenn sich das störende Ohrensausen durch einen Hörsturz oder ein Schalltrauma begründet, kann der Mineralstoff seine positive Wirkung entfalten. Der Grund für mögliche Erfolge mit Magnesium gegen Tinnitus liegt in der Fähigkeit des Minerals, schnell die Barriere zwischen der Blutbahn und der Cochlearflüssigkeit in der Hörschnecke zu überwinden. Es kann das Einströmen von Kalzium in die Zellen verhindern und dadurch eine Zellschädigung an den Hörzellen im Innenohr verringern. Aufgrund dieser Wirkung kann Magnesium bei Tinnitus sowie zur Vorbeugung eines Hörsturzes eingesetzt werden.

Zudem kann Magnesium bei Tinnitus eingenommen werden, wenn dieser stressbedingt ist. Das Mineral kann dem Cortisol die Handlungsfähigkeit nehmen und so die Muskeln entspannen. Durch die Muskelentspannung wiederum können sich die Blutgefäße weiten, sodass sich am Ohr keine Blutgerinnsel bilden.

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Gezielt Magnesium bei Tinnitus einsetzen

Um mit Magnesium einen Tinnitus zu vermeiden, sollte der Magnesiumspiegel im Blut 1 mmol/l aufweisen. Ein Arzt kann dies im Rahmen einer Blutuntersuchung feststellen. Wer bereits unter dem Ohrensausen leidet, kann gezielt das Mineral einnehmen. Prinzipiell gibt es drei mögliche Wege, um Magnesium einzunehmen:

  1. Bei einem akuten Tinnitus kann der Arzt Magnesium als Infusion über die Vene geben.
  2. Der Betroffene greift zu Nahrungsergänzungspräparaten in Pulver- sowie in Tablettenform. Je nach Schweregrad können circa zwischen 300 mg und 800 mg vor dem Schlafengehen eingenommen werden.
  3. Zum anderen können gewisse Lebensmittel verstärkt konsumiert werden, um mit Magnesium den Tinnitus zu lindern.

Folgende Liste führt Nahrungsmittel auf, die einen hohen Anteil an Magnesium besitzen. Der Anteil an Magnesium in mg bezieht sich auf 100 Gramm des jeweiligen Nahrungsmittels.

  • Sonnenblumenkerne (420 mg)
  • Kakao (415 mg)
  • Weizenkeime (250 mg)
  • Sojabohnen (220 mg)
  • Hirse (170 mg)
  • Mandeln (170 mg)
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Einen Magnesiummangel erkennen

Ein Magnesiummangel führt nicht zwingend zu einem Tinnitus, sondern begünstigt diesen lediglich. Daher kann das Mineral vorbeugend eingenommen werden. Ob im Körper hinreichend Magnesium vorhanden ist, zeigt verlässlich eine Blutuntersuchung. Ebenso kann sich ein Magnesiummangel an diversen körperlichen Anzeichen bemerkbar machen. Dazu zählen folgende Symptome:

  • Kopfschmerzen
  • Liderzucken und Wadenkrämpfe am Abend
  • Nervosität und Unruhe
  • Schlafstörungen
  • Abgeschlagenheit
  • brüchige Fingernägel
  • Erkrankungen der Organe (bei andauernder Magnesiumunterversorgung)

So bedeutsam, wie Magnesium für ein gutes Wohlbefinden ist, eine Überdosierung des Minerals kann gesundheitliche Folgen haben. Sofern jedoch die Nieren einwandfrei funktionieren, wird das überschüssige Magnesium vom Organismus für gewöhnlich einfach ausgeschieden. Daher besteht bei gesunden Menschen im Allgemeinen keine Gefahr für eine Magnesiumüberdosierung über die Nahrung oder Nahrungsergänzungspräparate.

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