Magnesium-Tipps

Magnesium bei Muskelverspannungen | Das sollten Sie beachten

Zuletzt aktualisiert am: 23.06.2016 12:20:15
Magnesium bei Muskelverspannungen | Das sollten Sie beachten

Muskelverspannungen können äußerst schmerzhaft sein und die Lebensqualität massiv beeinflussen. Falls weder Krankengymnastik noch Medikamente bei Ihnen helfen, sollte Ihr Arzt vielleicht einmal Ihren Magnesiumspiegel überprüfen. Magnesium ist nämlich ein wahrer Alleskönner im Körper und trägt zur Muskelgesundheit bei. Ein Mangel an Magnesium kann Muskelverspannungen zur Folge haben. Diese können sich auf verschiedene Art und Weise äußern. Durch eine Behebung des Magnesiummangels lassen sich viele Beschwerden schnell lindern.

Muskelverspannungen und Magnesium: der Zusammenhang

Magnesium ist lebensnotwendig. Der Körper kann dieses Mineral jedoch nicht selbst herstellen, weshalb es mit der täglichen Ernährung zugeführt werden muss. Im Körper übernimmt Magnesium vielfältige Aufgaben, es ist ein richtiger „Workaholic“. Keine Zelle und kaum ein Stoffwechselvorgang kommen ohne dieses essenzielle Mineral aus. Fettverbrennung, Zellregeneration, Fettabbau, Zahngesundheit – das sind nur einige der Betätigungsfelder von Magnesium. Besonders wichtig ist das Mineral auch für die Muskelgesundheit. Fehlt dem Körper Magnesium, sind Muskelverspannungen eine häufige Folge. Verschiedene Arten der Muskelverspannung bei Magnesiummangel:

  1. Krämpfe, besonders in den Waden, sind ein klassisches Symptom von Magnesiummangel. Sie treten vor allem nachts auf, wenn der Magnesiumspiegel am niedrigsten ist.
  2. Verspannungen der Schulter und Nackenpartie treten besonders häufig bei einem Magnesiummangel auf.
  3. In Stresssituationen, bei Schlafmangel oder bei Aufregung braucht der Körper besonders viel Magnesium. Fehlt dieses, kann es zum Zucken des Augenlids kommen.
  4. Die extremste Form der Muskelverspannungen stellt die Tetanie dar. Markantestes Erkennungszeichen ist die „Pfötchenstellung“ der Hände.

Doch warum führt ein Mangel an Magnesium zu Muskelverspannungen? Der Grund liegt in der entscheidenden Bedeutung, die Magnesium für die Muskelentspannung hat. Magnesium steuert ein Enzym, das für Muskelanspannung und Muskelentspannung verantwortlich ist – die sogenannte Myosin-ATPase. Ohne ausreichend Magnesium beginnen die Muskelzellen damit, sich zu verspannen und zu verkrampfen. Diese Reaktion kann grundsätzlich jeden Muskel des Körpers betreffen.

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Muskelverspannungen mit Magnesium therapieren?

Bevor man eigenmächtig versucht, Muskelverspannungen mit Magnesium zu therapieren, sollte auf jeden Fall ein Arzt aufgesucht werden. Magnesiummangel kann, muss aber nicht an den Verspannungen schuld sein. Es gibt jedoch Menschen, die besonders leicht von einem Magnesiummangel betroffen sind. Sollten Sie zu einer dieser Risikogruppen gehören und häufig unter Muskelverspannungen leiden, weisen Sie Ihren Arzt vor der Untersuchung auf die Möglichkeit eines Magnesiummangels hin. Erhöhten Magnesiumbedarf haben:

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Magnesium in der Ernährung

Ein Erwachsener benötigt im Durchschnitt etwa 350 bis 400 Milligramm Magnesium pro Tag. Diese Menge wird normalerweise mit der Nahrung und mineralstoffreichem Wasser aufgenommen. Bei einem erhöhten Bedarf an Magnesium kann man den täglichen Speiseplan einfach um bestimmte Lebensmittel erweitern, um die Zufuhr des Minerals zu erhöhen. Als besonders reich an Magnesium (mehr als 100mg/100g) gelten etwa Nüsse, Bohnen, Erbsen, Vollkornprodukte, Sonnenblumenkerne, Sesamsamen oder Kakao. Falls eine Umstellung der Ernährung nicht ausreicht, den Magnesiumbedarf zu decken, ist dies auch mit speziellen Nahrungsergänzungsmitteln möglich.

Magnesium und Muskelverspannungen: Risiken möglich?

Der Versuch, Muskelverspannungen mit Magnesium zu therapieren, kann in den seltensten Fällen gefährlich werden. Normalerweise wird überschüssiges Magnesium vom Körper nämlich einfach ausgeschieden. Sollten Sie jedoch unter einer Nierenerkrankung leiden, ist Vorsicht geboten. Dann kann eine übermäßige Einnahme von Magnesium zu einer sogenannten Hypermagnesiämie, also einem Magnesiumüberschuss, führen. Grundsätzlich ist es ratsam, vor der Einnahme eines Nahrungsergänzungsmittels seinen Arzt zu befragen.

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die Inhalte unseres Magnesium-Ratgebers dienen ausschließlich Ihrer Erstinformation und sollten keinesfalls die Diagnose und Therapie Ihres Haus- oder Facharztes ersetzen. Bitte besprechen Sie jegliche (Selbst-)Medikation mit einem Arzt oder Apotheker.