Magnesium-Tipps

Magnesium bei Muskelschmerzen | Das sollten Sie beachten

Zuletzt aktualisiert am: 24.10.2016 15:50:27
Magnesium bei Muskelschmerzen | Das sollten Sie beachten

Muskelschmerzen sind unangenehm und können den Alltag stark belasten. Sie resultieren aus Stress, falschen Bewegungen, Muskelverletzungen, Entzündungen, Fehlhaltungen sowie vielen weiteren Gründen. Um ihnen vorzubeugen sowie sie zu lindern, kann bei Muskelschmerzen Magnesium eingesetzt werden. Warum Magnesium bei Muskelschmerzen hilfreich sein kann, wie viel eingenommen werden sollte und wie, lesen Sie hier.

Wie Magnesium bei Muskelschmerzen wirkt

Magnesium zählt zu den Nährstoffen in unserem Organismus, die nicht selbst gebildet werden können. Der Körper benötigt ihn, da er an diversen Stoffwechselprozessen beteiligt. Er ist in allen Zellen enthalten, die nicht abgestorben sind. Die Zellmembran wird durch das Magnesium durchlässig, sodass die Zelle mit lebenswichtigen Stoffen versorgt werden kann. Dies bedeutet, dass die Zellregeneration von einem hinreichend hohen Magnesiumgehalt abhängig ist. Und auch die Reizüberleitung zwischen Nerven und Muskeln ist auf dieses Mineral angewiesen. Somit kann mit Magnesium Muskelschmerz vorgebeugt werden und die Regeneration kann beschleunigt werden.

Magnesium hat außerdem eine entzündungshemmende Wirkung, da es die Konzentration von bekannten Entzündungsindikatoren im Körper verringern kann. Eine erhöhte Einnahme des Minerals kann sich daher auch positiv auf die Muskelschmerzen auswirken, die sich in einer Entzündung begründen.

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Ein leicht erhöhter Bedarf an Magnesium bei Muskelschmerzen

Ein gesunder Mensch im mittleren Alter hat einen Magnesiumbedarf zwischen 300 mg und 350 mg. Sollten Sie Muskelschmerzen haben, kann sich ein erhöhter Konsum des Minerals als hilfreich erweisen. Teilweise werden die Schmerzen durch einen Mangel an dem Stoff provoziert. Wer beispielsweise viel Sport treibt, regt nicht nur seine Muskeln an, sondern auch die Schweißbildung. Über den Schweiß wird wiederum Magnesium ausgeschieden und somit ein Magnesiummangel begünstigt.

Aufnehmen lässt sich das Magnesium gegen Muskelschmerzen über Nahrungsergänzungsmittel in Pulver- sowie Tablettenform oder über die Nahrung.

Die magnesiumreichsten Lebensmittel (pro 100 Gramm)

  1. Kürbiskerne: 534 mg
  2. Sonnenblumenkerne: 420 mg
  3. Leinsamen: 350 mg
  4. Sojabohnen: 220 mg
  5. Hirse: 170 mg
  6. Naturreis: 157 mg
  7. Kichererbsen: 155 mg
  8. Spinat: 58 mg
  9. Seezunge: 49 mg

Wer sich für die Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln mit Magnesium gegen Muskelschmerzen entscheidend, sollte diese dreimal am Tag einnehmen. Unabhängig davon, wie das Magnesium aufgenommen wird, stets sollte eine erhöhte Aufnahme über einen Zeitraum von mindestens sechs Wochen erfolgen. Es darf nicht erwartet werden, dass nach den ersten Tagen des Einnahmebeginns sofort alle Muskelschmerzen verschwinden.

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Eine Unterversorgung bedenklich – eine Überversorgung meist unproblematisch

Bei Muskelschmerzen Magnesium einzunehmen empfiehlt sich außerdem dadurch, dass eine Überversorgung mit dem Material beim Normal-Patienten nicht das Wohlbefinden beeinträchtigt. Sobald der Körper zu viel von dem Nährstoff erhält, scheiden ihn Personen mit gesunden Nieren wieder aus. Eine Unterversorgung kann jedoch diverse Konsequenzen nach sich ziehen. Dazu zählen unter anderem folgende Symptome:

  • Wadenkrämpfe
  • Muskelkrämpfe
  • muskuläre Verspannungen
  • Lidflattern
  • Muskelzuckungen
  • Kribbeln sowie Taubheit in Fingern und Füßen
  • innere Unruhe, Nervosität
  • Abgeschlagenheit, Müdigkeit
  • Kopfschmerzen sowie Migräne
  • Schlafstörungen
  • Herzrhythmusstörungen
  • Steigerung der Herzfrequenz
  • Bluthochdruck

Die zahlreichen möglichen Konsequenzen aus einem Magnesiummangel zeigen, dass nicht nur zur Vorbeugung und Bekämpfung von Muskelschmerzen Magnesium empfehlenswert sein kann, sondern auch zur Vermeidung von diversen weiteren gesundheitlichen Folgen.

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die Inhalte unseres Magnesium-Ratgebers dienen ausschließlich Ihrer Erstinformation und sollten keinesfalls die Diagnose und Therapie Ihres Haus- oder Facharztes ersetzen. Bitte besprechen Sie jegliche (Selbst-)Medikation mit einem Arzt oder Apotheker.