Magnesium-Tipps

Magnesium bei Migräne | Das sollten Sie beachten

Zuletzt aktualisiert am: 30.03.2016 16:24:30
Magnesium bei Migräne | Das sollten Sie beachten

Circa 10 Million Personen in Deutschland leiden an Migräne. Die chronische Erkrankung bewirkt bei den Betroffenen einen hohen Leidensdruck, welcher sich häufig in Übelkeit, Erbrechen und Kopfschmerzen zeigt. Für die Kopfschmerzen kann es viele Ursache geben, zu denen Stress, genetische Faktoren und muskuläre Verspannungen gehören. Zudem kann ein Mangel an Magnesium Migräne provozieren. Wie sich der Einfluss von Magnesium auf Migräne gestaltet, wie hoch der Bedarf dieses Nährstoffes ist und wie sich Mangelerscheinungen ausdrücken, wird im Folgenden erläutert.

Wie Magnesium gegen Migräne helfen kann

Magnesium ist ein bedeutendes Spurenelement und ist als Aktivator von über 300 wichtige Enzyme an vielen Stoffwechselprozessen im menschlichen Organismus beteiligt. Wissenschaftliche Studien haben gezeigt, dass viele Migränepatienten einen zu geringen Anteil an Magnesium im Blut haben. Dieser Mangel kann zu einer Übersensibilität der Nerven- sowie der Muskelfasern führen. Die Konsequenzen daraus sind Verspannungen im Nacken- und Schulterbereich, die wiederum Spannungskopfschmerzen als Folge haben können. Die Gefäße im Gehirn verengen sich und so kann ein Migräneanfall provoziert werden. Daher kann ein hinreichender Konsum von Magnesium bei Migräne diesen körperlichen Prozessen entgegenwirken und einen reibungslosen Stoffwechsel sicherstellen.

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Geschickt Magnesium bei Migräne einsetzen

Magnesium ist ein essenzieller Nährstoff, den der Körper nur über die Nahrung oder Nahrungsergänzungsstoffe erhält. Der Tagesbedarf liegt bei einem gesunden Erwachsenen bei 350 mg. Wer jedoch gegen die Migräne Magnesium einsetzen möchte, sollte mehr von diesem Spurenelement täglich einnehmen. Je nach Ausprägung der Erkrankung ist zur Prävention ein täglicher Konsum vom 600 mg Magnesium empfehlenswert. Um den individuellen Bedarf sicherzustellen, können ein Gespräch sowie eine differenzierte Blutuntersuchung beim Arzt hilfreich sein.

 

Es gibt prinzipiell zwei Möglichkeiten, um den Magnesiumbedarf zu decken:

  1. Zum einen existieren Arzneimittel und Nahrungsergänzungspräparate in unterschiedlichen Darreichungsformen und Dosierungen. Sie können parallel zu einer gesunden Ernährung eingenommen werden. Für gewöhnlich wird zu einem Einnahmezeitraum von drei bis sechs Monaten geraten. Bei einer einwandfreien Nierenfunktion kann der Zeitraum problemlos verlängert werden.
  2. Zum anderen kann über bestimmte Lebensmittel verstärkt Magnesium gegen Migräne aufgenommen werden.

Folgende Übersicht führt besonders magnesiumreiche Nahrungsmittel auf. Der Anteil an Magnesium in mg bezieht sich auf 100 Gramm.

  • Sonnenblumenkerne (420 mg)
  • Kakao (415 mg)
  • Leinsamen (350 mg)
  • Weizenkeime (250 mg)
  • Naturreis (157 mg)
  • Haferflocken (139 mg)
  • Vollkornnudeln (ohne Ei) (130 mg)
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Folgen aus einem Mangel oder einer Überdosis an Magnesium

Migräne kann eine Folge von einem Mangel an Magnesium sein. Dazu kommen noch viele weitere körperliche Konsequenzen, die sich in einer zu geringen Konzentration dieses Nährstoffes im Organismus begründen. Teilweise zeigen die Betroffenen nur eine Auswahl der Anzeichen eines Migränemangels. Bei anderen treten nahezu alle Symptome auf.

Mögliche Anzeichen eines Magnesiummangels neben Migräne:

  • Konzentrationsmangel
  • Unruhe und Schlafstörungen
  • Muskelkrämpfe und Zucken der Augenlider
  • Organerkrankungen bei langjährigem Magnesiummangel

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die Inhalte unseres Magnesium-Ratgebers dienen ausschließlich Ihrer Erstinformation und sollten keinesfalls die Diagnose und Therapie Ihres Haus- oder Facharztes ersetzen. Bitte besprechen Sie jegliche (Selbst-)Medikation mit einem Arzt oder Apotheker.