Magnesium-Tipps

Magnesium bei Herzrhythmusstörungen

Zuletzt aktualisiert am: 21.11.2016 12:44:41
Magnesium bei Herzrhythmusstörungen

Das Herz ist ein faustgroßer Muskel und dafür verantwortlich, den Blutkreislauf am Laufen zu halten. Kommt es zu Unregelmäßigkeiten, ist das Lebensgefühl oft massiv beeinträchtigt. Häufig verursachen Herzrhythmusstörungen diese eingeschränkte Lebensqualität. Unter Herzrhythmusstörungen, die in Fachkreisen auch Arrhythmie genannt wird, versteht man vereinfacht ausgedrückt einen unregelmäßigen Herzschlag. Verursacht wird dieser durch außerplanmäßige Vorgänge im Herzmuskel im Bereich der Erregungsleitung und Erregungsbildung. Magnesium kann bei Herzrhythmusstörungen unterstützend eingesetzt werden.

Magnesium gegen Herzrhythmusstörungen

Herzrhythmusstörungen und Magnesium stehen in einem Zusammenhang, denn die entspannende Funktion des Magnesiums auf Muskeln macht auch vor dem Herzmuskel nicht halt. Der Mineralstoff ist ein wahres Multitalent im Körper, was Enzymaktivierung und Erhalt gesunder Muskelfunktionen angeht. Daher kann eine Gabe von Magnesium auch bei Herzrhythmusstörungen positive Effekte hervorbringen. Der gesundheitsfördernde Einfluss von Magnesium auf Herzrhythmusstörungen ist dabei vor allem folgenden Umständen zu verdanken, denn Magnesium

  • fördert die Gewebeheilung, auch von brüchigen Blutgefäßen
  • reguliert den Gehalt an Kalium in den Herzzellen
  • wirkt anregend auf den Aufbau von Elastin, das dafür sorgt, dass die Blutgefäße elastisch bleiben
  • puffert Säuren und sorgt so dafür, dass keine hartnäckigen Ablagerungen von Stoffwechselprodukten entstehen und Arterien und Blutgefäße verstopfen
  • hat eine hemmende Wirkung auf Blutgerinnsel
  • kann den Blutdruck senken, in dem es eine entspannende Wirkung auf die Arterienwandmuskulatur ausübt
  • verhindert Krämpfe in Muskeln, darunter auch in der Muskulatur der Blutgefäße.

Aufgrund dieser umfassenden Wirkmechanismen im Körper kann Magnesium Herzrhythmusstörungen positiv beeinflussen

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Bedarf und Aufnahme von Magnesium bei Herzrhythmusstörungen

Bei Herzrhythmusstörungen kann sich Magnesium immer dann stabilisierend auswirken, wenn die Blutwerte im Normbereich liegen. Dieser wird für Magnesium zwischen 0,7 bis 1,05 mmol he Liter angegeben. Ein Arzt kann bei einer Blutuntersuchung herausfinden, ob eine ausreichende Sättigung des Blutes mit Magnesium vorhanden ist. Sollte das nicht der Fall sein, lässt sich der tägliche Bedarf eines Erwachsenen von 350 bis 400 mg Magnesium auch mit Arzneimitteln oder Nahrungsergänzungsmitteln aus der Apotheke erreichen. Empfehlenswert ist es außerdem, die Ernährung um magnesiumreiche Nahrungsmittel zu ergänzen. Besonders reichhaltig kommt der Mineralstoff in folgenden Nahrungsmitteln vor:

  • Kürbiskerne (534 mg/100g)
  • Sonnenblumenkerne (420 mg/100g)
  • Kakao (415 mg/100g)
  • Leinsamen (350 mg/100g)
  • Weizenkeime (253mg/100g)
  • Sojabohnen (220mg/100g)
  • Hirse (170mg/100g)
  • Naturreis (157mg/100g)
  • Kichererbsen (155 mg/100g)
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Herzrhythmusstörungen wegen Magnesiummangel

Herzrhythmusstörungen können sich auf verschiedene Arten äußern. Es ist möglich, dass das Herz

  • langsamer schlägt und so für Schwindel bis hin zur Ohnmacht sorgt
  • Extraschläge (Extrasystolen) macht, die sich als Herzstolpern bemerkbar machen
  • rast und einem dadurch „bis zum Hals“ schlägt
  • in ein lebensgefährliches Kammerflimmern verfällt

Alle diese Erscheinungen sind sehr unangenehm und können in sanften bis hin zu gefährlichen Formen auftreten. Magnesiummangel muss nicht die Ursache für Herzrhythmusstörungen sein. Allerdings kann ein Fehlen des Minerals durchaus bestehende Störungen verschlimmern oder leichte Unregelmäßigkeiten hervorrufen. Die Gabe von Magnesium gegen Herzrhythmusstörungen kann daher in vielen Fällen Erfolg zeigen. Selbstverständlich sollten Sie alle Symptome, die auf eine Erkrankung des Herz-Kreislaufsystems hindeuten von Ihrem behandelnden Arzt, ihrer behandelnden Ärztin untersuchen lassen und eine Medikation, auch von Magnesium, dort abklären. Informationen zu Studienergebnissen bei Herzerkrankungen haben wir hier für Sie aufbereitet.

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