Magnesium-Tipps

Magnesium bei Epilepsie | Das sollten Sie beachten

Zuletzt aktualisiert am: 23.06.2016 12:36:28
Magnesium bei Epilepsie | Das sollten Sie beachten

Epilepsie ist eine Krankheit und ein Symptom zugleich. Bei den krampfartigen Anfällen geben zahlreiche Nervenfasern gleichzeitig unkontrollierte Impulse von sich, von denen der gesamte Körper oder nur ein Teil betroffen sein kann. Es gibt diverse Ursachen für epileptische Anfälle, die von einer erblichen Vorbelastung über Durchblutungsstörungen und Nährstoffmangel bis hin zu schweren Hirnverletzungen reichen. Untersuchungen haben ferner offenbart, dass ein Mangel an Magnesium zur Epilepsie führen kann. Warum dies so ist und wie Magnesium gegen Epilepsie helfen kann, zeigen wir hier.

Das Gewitter im Gehirn stoppen: Die Epilepsie mit Magnesium bekämpfen

Zahlreiche Epileptiker haben einen auffällig niedrigen Wert an Magnesium im Blut, in der Spinalflüssigkeit um das Rückenmark sowie im Gehirn. Durch diesen Mangel können die Nerven einiger Gehirnregionen besonders reizbar werden und unkontrolliert Impulse aussenden. Bei Epilepsie kann Magnesium in einer hinreichend hohen Dosis beruhigend auf das Nervensystem wirken. Es kann Konvulsionen verhindern, da es die Ausdehnung der elektronischen Entladungen einer isolierten Gehirnzellengruppe zum Rest des Hirns begrenzen oder verlangsamen kann.

Teilweise kann der erste Ausbruch der unkontrollierten Nervenzellen, der wiederum einen epileptischen Anfall auslösen kann, bereits durch eine regelmäßige Einnahme des Minerals gestoppt werden. Klinische Studien belegen einen Zusammenhang zwischen Magnesium und Epilepsie sowie die hilfreiche Wirkung des Nährstoffes zur Minimierung der Anfälle. Ferner scheint es eine Verbindung zwischen der Schwere der Epilepsie und der Höhe des Magnesiumspiegels im Blut zugeben.

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Wie viel Magnesium bei Epilepsie einnehmen

Magnesium ist kein Wundermittel gegen Epilepsie, aber es konnte bei einigen Betroffenen zu sehr guten Resultaten führen. Der allgemeine Bedarf an dem Mineral liegt bei erwachsenen Frauen bei 300 mg pro Tag und bei Männern bei 350 mg pro Tag. Unter gewissen Umständen ist der Magnesiumbedarf allerdings höher. So schwitzen beispielsweise Ausdauersportler viel an diesem Nährstoff aus und benötigen daher eine höhere Dosis. Auch Schwangere sind auf eine erhöhte Magnesiumaufnahme angewiesen.

Wer gegen Epilepsie Magnesium einsetzen möchte, sollte den täglichen Mindestbedarf regelmäßig einnehmen. Eine Überdosis Magnesium wird vom Körper wieder ausgeschieden. Auch eine gezielte Einnahme von 400 mg am Tag wirkt sich für gewöhnlich nicht schädlich aus.

Gegen die Epilepsie kann Magnesium in verschiedenen Formen als Nahrungsergänzungsmittel eingenommen werden. Betroffene können ferner ihren Speiseplan umstellen und gezielt magnesiumreiche Speisen konsumieren. Dazu zählen beispielsweise folgende Lebensmittel je 100 g:

  1. Schokolade mit 70 Prozent Kakaoanteil (230 mg)
  2. Vollkornzwieback (180 mg)
  3. Kidneybohnen (150 mg)
  4. Haferflocken (130 mg)
  5. Vollkornpasta (125 mg)
  6. Tofu (100 mg)
  7. getrocknete Banane (100 mg)
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Hohe Wirkung des Minerals

Magnesium ist für den Organismus aus diversen Gründen wichtig. Es kann nicht nur epileptische Anfälle verhindern, sondern trägt ferner zum allgemeinen Wohlbefinden bei. Ein Magnesiummangel kann sich durch eine Vielzahl an lebensbeeinträchtigenden Symptomen bemerkbar machen, wozu unter anderem Schlafstörungen, Schwindel, Kopfschmerzen, Nervosität und Erbrechen zählen. Langfristig kann eine Magnesiumunterversorgung sogar zu Organstörungen führen. Auf der anderen Seite ist eine Überdosierung für gewöhnlich nicht bedenklich.

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