Magnesium-Tipps

Magnesium als Dünger | Das sollten Sie beachten

Zuletzt aktualisiert am: 23.06.2016 13:04:10
Magnesium als Dünger | Das sollten Sie beachten

Magnesium ist ein essenzieller Mineralstoff, den der Mensch jeden Tag über seine Nahrung zu sich nehmen muss. Damit sich Magnesium jedoch in Lebensmitteln anreichern kann, muss es erst einmal in die Pflanzen hineinkommen – und das geschieht über den Boden. Einseitige Bewirtschaftung, Intensivlandwirtschaft oder einfach schlechte Grundvoraussetzungen können allerdings dafür sorgen, dass die Magnesiumkonzentration im Boden zu niedrig ist. Dann bietet es sich an, Magnesium als Dünger zu verwenden, um die Bodenqualität nachhaltig zu sichern.

Die Wirkung von Magnesium als Dünger

Genau wie beim Menschen ist Magnesium auch für Pflanzen ein lebensnotwendiger Nährstoff. Das Mineral findet sich als zentrales Atom im Blattgrün, welches auch als Chlorophyll bezeichnet wird. Ein Mangel an Magnesium raubt der Pflanze sämtliche Energie. Wirkung von Magnesium bei Pflanzen:

  • Magnesium ist unentbehrlich für die Fotosynthese, weil es ein zentraler Baustein des Chlorophylls ist. Zwischen 10 bis 30 Prozent des Magnesiums sind im Chlorophyll der Pflanze gebunden.
  • Elementarer Baustein bei Stoffwechselvorgängen. Magnesium wird zur Bildung und Verwertung von Vitaminen, Kohlenhydraten und Eiweiß benötigt.

Ohne Magnesium leiden Pflanzen ebenso an Kraftlosigkeit wie Menschen. Deswegen kann eine Zufuhr von Magnesium im Dünger die Bodenqualität und damit auch Wachstum und Aussehen der Pflanzen massiv verbessern.

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Magnesium als Dünger oder aus dem Boden

Der Magnesiumgehalt eines Bodens hängt davon ab, welches Ausgangsgestein seine Grundlage bildete. Es gibt deshalb von Natur aus magnesiumärmere und magnesiumreichere Bodenarten. Besonders leichte und saure Böden verfügen oft nicht über genügend vorhandenes pflanzenverfügbares Magnesium. Eine Zufuhr von Magnesium als Dünger kann dieses Defizit beheben. Bei tonreichen Böden hingegen ist der Magnesiumgehalt wieder höher.

Als Richtwert für eine optimale Magnesiumversorgung gilt bei leichten Böden 5 bis 9 Milligramm Magnesium je 100 Gramm Boden, bei mittleren Böden 8 bis 13 Milligramm und bei schweren Böden 11 bis 15 Milligramm.

Eine Düngung mit Magnesium kann zum Beispiel über das Ausbringen von magnesiumhaltigen Kalken erfolgen. Falls ein Boden extrem magnesiumbedürftig ist, empfiehlt sich eine Frühjahrsdüngung mit einem magnesiumsulfathaltigen Dünger. Dieser weist eine sehr gute Pflanzenverfügbarkeit auf und ist schnell wirksam.

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Zu wenig Magnesium? Düngen schafft Abhilfe

Ein Mangel an Magnesium führt zu empfindlichen Störungen des Energiehaushaltes der Pflanze. Das mindert den Ertrag und beeinträchtigt das äußere Erscheinungsbild. Anzeichen und Auswirkungen eines Magnesiummangels bei Pflanzen:

  1. Gestörter Stoffwechsel: Vermindert bei Getreide zum Beispiel die Kornzahl pro Ähre, verringert außerdem die Kohlenhydratproduktion.
  2. Gestörte Fotosyntheseleistungen: Ruft Chlorosen, ein Vergilben der Blätter hervor. Je nach Pflanzenart kann es sich auch um eine Streifenchlorose oder eine perlschnurartige Aufhellung der Blätter handeln.

Mit einer gezielten Zufuhr von Magnesium als Dünger können sich die Pflanzen erholen und der Ertrag gesichert werden.

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die Inhalte unseres Magnesium-Ratgebers dienen ausschließlich Ihrer Erstinformation und sollten keinesfalls die Diagnose und Therapie Ihres Haus- oder Facharztes ersetzen. Bitte besprechen Sie jegliche (Selbst-)Medikation mit einem Arzt oder Apotheker.