Magnesium-Tipps

Frieren durch Magnesiummangel: Ursachen, Behandlung und Tipps

Zuletzt aktualisiert am: 24.10.2016 15:35:12
Frieren durch Magnesiummangel: Ursachen, Behandlung und Tipps

Oftmals lässt sich keine eindeutige Ursache dazu finden, warum wir frieren oder frösteln. In seltenen, lokal begrenzten Fällen kann ein Magnesiummangel als Auslöser an dem Gefühl der Kälte beteiligt sein. In diesen Fällen kann es auch zu Spasmen der Blutgefäße kommen (Raynaud-Syndrom), welche mit Kälte, Taubheit und weißer Verfärbung der Hände und Füße einhergehen. Eine bessere Durchblutung, gefördert durch sportliche Betätigung, und abwechslungsreiche Ernährung, reich an Magnesium und anderen Vitalstoffen, sind oft ausreichend, um dies zu verhindern.

Welcher Zusammenhang besteht zwischen Magnesiummangel und Frieren? 

Kälteempfindungen, Frösteln oder allgemeines Frieren sind keine typischen Symptome für einen Magnesiummangel. Wenn es bei einer Person im Zuge eines Magnesiummangels zum Frieren kommt, sind daher wahrscheinlich andere Faktoren ausschlaggebend:

  • Fasten: Bei stärkerem Gewichtsverlust oder intensivem Fasten wird oftmals die Kälte-Empfindung gestört. Da gerade bei einer einseitigen Diät auch zu wenig Magnesium aufgenommen wird, kann in diesem Fall Magnesiummangel auch ein Gefühl des Frierens hervorrufen.
  • Alkohol: Durch Alkoholgenuss werden die Blutgefäße erweitert, sodass in der Folge vermehrt Wärme über die Haut verloren geht. Zusätzlich wird der Magnesiumstoffwechsel gestört, sodass Magnesiummangel und Frieren gleichzeitig auftreten können.
  • Schwangerschaft: Viele Schwangere leiden unter Frösteln oder Frieren und haben gleichzeitig einen geringfügigen oder mäßigen Magnesiummangel.
  • Sport: Nach intensiver körperlicher Betätigung und nachfolgender Erschöpfung kann es in der Regenerationsphase zu einem Gefühl der inneren Kälte kommen. Zusätzlich wird die Ausscheidung von Magnesium über die Haut oder durch den Urin gesteigert. Auch hier können demnach Magnesiummangel und Frieren parallel zueinander auftreten.

In Einzelfällen können typische Magnesiummangel-Symptome wie Taubheitsempfindungen oder Zittern an den Gliedmaßen möglicherweise als Kältesymptome gedeutet werden, besonders wenn diese bei kaltem Wetter auftreten. Das Raynaud-Syndrom, das durch blaurote oder weiße Verfärbungen an kalten Händen oder Füßen gekennzeichnet ist, kann auch durch Magnesiummangel ausgelöst werden.

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Maßnahmen

Allgemeine Kälte, Frösteln oder Frieren wird durch eine Steigerung der Durchblutung oftmals gebessert. Sportliche Betätigung kann ebenso dazu führen wie Wechselduschen, Saunagänge, Trockenbürsten des Körpers etc. Oftmals lässt sich ein Übermaß an Kälte-Empfindung durch die Behandlung mit einem homöopathischen Arzneimittel beeinflussen, was sich auch auf andere Bereiche, z. B. den Magnesiumstoffwechsel, positiv auswirkt.

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Bedarf an Magnesium

Der für Erwachsene empfohlene Bedarf an 350 - 400 mg/Tag ist durch Lebensmittel gut zu decken. Bei Schwangeren kann der Bedarf bis auf 450 mg/Tag steigen. Höhere Gehalte an Magnesium finden sich in Sonnenblumenkernen und Kakaopulver, in verschiedenen Samen (Mohn, Sesam), Nüssen (Mandeln, Pistazien), aber auch in Sojabohnen, Buchweizen oder Ingwer. Die Aufnahme von Magnesium kann durch einige natürliche Pflanzeninhaltsstoffe, wie Oxalsäure (Rhabarber) oder Phytate (Vollkorngetreide, Hülsenfrüchte) behindert werden.

Zu berücksichtigen bei Magnesiummangel und Frieren

Magnesiummangel und Frieren sind meistens zwei unterschiedliche Prozesse, die im Organismus ohne direkten Zusammenhang auftreten können. Ein Magnesiummangel sollte durch eine Blutentnahme ärztlich abgeklärt werden. Allgemeines Frieren ist oft durch geänderte Lebensführung (Sport, Bewegung etc.) gut zu beeinflussen.

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