Magnesium-Tipps

Akne durch Magnesiummangel | Ursachen, Behandlung & Tipps

Zuletzt aktualisiert am: 21.11.2016 09:34:33
Akne durch Magnesiummangel | Ursachen, Behandlung & Tipps

Ein Mangel an Magnesium kann vielfältige Symptome auslösen, die von Herzrhythmusstörungen bis zu Krämpfen reichen. Ob ein leichter Magnesiummangel, der über die Blutuntersuchung nicht festgestellt werden kann, auch für weitere Symptome mitverantwortlich ist, wird immer wieder diskutiert. Bei mehr als zehn Prozent der Jugendlichen wurde ein niedriger Magnesiumspiegel im Blut festgestellt. Da fast 90% der jungen Erwachsenen irgendwann an Akne leiden, stellt sich die Frage: Besteht ein Zusammenhang zwischen Magnesiummangel und Akne?

Magnesiummangel und Akne - Zusammenhang

Ein direkter, ursächlicher Zusammenhang zwischen Magnesiummangel und Akne ist bisher nicht nachgewiesen und wissenschaftlich auch nicht diskutiert worden. Es gibt jedoch Erkrankungen, bei denen neben einem Magnesiummangel auch Akne auftreten kann:

  1. Morbus Crohn: Bei dieser Darmentzündung, die besonders häufig unter den jüngeren Erwachsenen zu finden ist, kann zu wenig Magnesium über den Darm aufgenommen werden. Zusätzlich zum entstandenen Magnesiummangel kann Akne ein weiteres Symptom sein.
  2. Zöliakie: Auch bei der Glutenunverträglichkeit kann sich durch die beeinträchtigte Darmfunktion ein Magnesiummangel entwickeln. Statt einer Akne findet sich oftmals eine bläschenartige Hautentzündung (Dermatitis herpetiformis Duhring), die für Zöliakie typisch ist.
  3. Unterfunktion der Nebenschilddrüsen (Hypoparathyreoidismus): Hier tritt sowohl ein Mangel an Kalzium als auch ein Magnesiummangel auf, oft begleitet von schuppiger, trockener Haut.
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Positive Wirkung auf Magnesiummangel und Akne

Eine abwechslungsreiche Nahrungsaufnahme, die ausreichend Kalzium, Magnesium und andere Mineralstoffe und Spurenelemente enthält, ist die Basis, um Mangelsituationen an wichtigen Mineralstoffen vorzubeugen. Bei Akne steht die sanfte, regelmäßige Reinigung im Vordergrund, die durch Peelings unterstützt werden kann. Da Stress und manche Nahrungsmittel ebenfalls Akneschübe auslösen können, sollte Stress reduziert sowie auf die auslösenden Nahrungsmittel möglichst verzichtet werden. Neben Arzneimitteln, die die Verhornung reduzieren, Bakterien bekämpfen oder Hormonschwankungen beeinflussen, ist auch der ganzheitliche Ansatz, z. B. mit homöopathischen Arzneimitteln, eine gute Option.

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Der Magnesiumbedarf

Eine magnesiumreiche Ernährung - der Bedarf liegt bei etwa 300 - 450 mg/Tag - kann durch Nüsse, Samen, Hülsenfrüchte, Kakao und Vollkornprodukte gut gedeckt werden. Bei Akne sollten Schokoladen jedoch nur mit Vorsicht genossen werden, da manche Personen darauf mit einer Verschlechterung der Hautsituation reagieren. Einige Hülsenfrüchte enthalten neben einer Menge Magnesium auch Phytate, die wiederum die Resorption von Magnesium im Darm stören können. Auch Oxalsäure, die z. B. in Rhabarber vorhanden ist, blockiert die Magnesiumaufnahme. Bei einer abwechslungsreichen Diät sind jedoch kaum Nachteile zu erwarten.

Risiken von Magnesiummangel und Akne

Wird die Selbstbehandlung der Akne über lange Zeit falsch durchgeführt, können grobe Narben bleiben. Ein länger bestehender Magnesiummangel muss ausgeglichen werden, da sonst Beeinträchtigungen der Herztätigkeit und Krämpfe drohen können. Die Diagnostik in der ärztlichen Praxis ist daher stets zu empfehlen.

Quellen​

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die Inhalte unseres Magnesium-Ratgebers dienen ausschließlich Ihrer Erstinformation und sollten keinesfalls die Diagnose und Therapie Ihres Haus- oder Facharztes ersetzen. Bitte besprechen Sie jegliche (Selbst-)Medikation mit einem Arzt oder Apotheker.