Magnesium-Wissen

Magnesium als chemisches Element

Zuletzt aktualisiert am: 18.08.2016 16:05:36
Magnesium als chemisches Element

Magnesium ist ein chemisches Element mit dem Elementsymbol Mg. Im Periodensystem der Elemente steht es auf Platz 12. Als achthäufigstes Element der Erde hat das Erdalkalimetall eine beachtliche Bedeutung für die Entwicklung von Leben auf unserem Planeten. Die Herkunft der Elementbezeichnung „Magnesium“ wird seinem Entdecker, dem schottischen Physiker und Chemiker Joseph Black zugeordnet. Er benannte 1755 das Magnesia alba (Magnesiumcarbonat) nach Magnesia, einer kleinasiatischen Stadt, die heute zur Türkei gehört. Das Wort könnte aber auch von „Magnisia“ kommen, einem Gebiet im östlichen Griechenland. Erst 1828 gelang es allerdings dem französischen Chemiker Antoine Bussy reines Magnesium zu gewinnen und darzustellen. In der Natur existiert Magnesium nur in Form chemischer Verbindungen wie Magnesiumcarbonaten, -silicaten, -chloriden oder -sulfaten.

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Magnesium in der Erdkruste

Magnesium hat eine erhebliche Bedeutung im Aufbau der Erde. So besteht die Erdkruste zu 2,5 Prozent aus Magnesium. Vorwiegend kommen im SIMA, der inneren Erdkruste, Eisen- und Magnesiumsilikate vor, darauf schließlich schwimmen in der äußeren Erdkruste, dem SIAL, die helleren magnesiumfreien Silikate.

Durch den Zusammenstoß der Erdplatten entstanden die ersten Faltengebirgsketten. Ihr Gestein, das Peridotit, ist reich an Mineralien aus Eisen und Magnesiumsilikaten. Heute befinden sich diese Urgebirge in Grönland und Skandinavien und reichen bis nach Nordasien. Durch Verwitterung wurde aus diesem Gestein im Lauf der Zeit viel Magnesium freigesetzt. Ein weiteres Gestein mit hohem Magnesiumanteil ist Dolomit, nach dem die Dolomiten benannt sind. Hierbei handelt es sich um die Magnesium-Calciumverbindung CaMg(CO3)2.

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Magnesium im Meerwasser

Einst sammelte sich in den Senken der Erdkruste Wasser: Die Meere entstanden. Aufgrund der Wasserlöslichkeit von Magnesiumsalzen sind unsere Weltmeere reich an Magnesium. Mit mehr als einem Kilogramm pro Kubikmeter ist Magnesium das häufigste Metall im Meerwasser – darum entwickelte es sich zu einem wichtigen Faktor für die Lebewesen der Meere. So wurde Magnesium als Mineralstoff essenziell für die Entwicklung von Leben auf der Erde.

Böden besitzen unterschiedliche Magnesiumgehalte, je nachdem wieviel Magnesium das ursprüngliche Gestein enthielt, aus dem sie durch Verwitterungsprozesse entstanden sind. Aber auch Ablagerungen aus Schalen von Meerestieren, die infolge der Gebirgsbildung in die Landmasse gedrückt wurden, haben einen hohen Magnesiumgehalt.

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Was Magnesium für das Leben auf der Erde bedeutet

Magnesium ist für alle Lebewesen der Erde von großer Bedeutung. Für Pflanzen ist es wichtig, da es das Zentralatom (Mg) des Chlorophylls darstellt. Um in der Photosynthese entsprechend aus Licht Energie zu erzeugen, ist Magnesium ein essenzieller Nährstoff. Je nachdem, auf welchem Boden die Pflanzen wachsen, erhalten sie mehr oder weniger Magnesium. Ein großer Anteil an Magnesium befindet sich bei Pflanzen neben den Blättern auch in den Samen.

Ebenso für Menschen und Tiere ist Magnesium ein lebenswichtiger Mineralstoff. Im menschlichen Körper ist er an mehr als 300 durch Enzyme gesteuerten Reaktionen beteiligt. Somit ist Magnesium ein für Menschen essenzieller Nährstoff, der in ausreichender Menge in der Nahrung enthalten sein muss.

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Ihre Morgana Hack, Ärztin und Autorin