Magnesium und Magnesiummangel

Symptome und Diagnose bei Magnesiummangel

Zuletzt aktualisiert am: 19.07.2016 12:16:18
Symptome und Diagnose bei Magnesiummangel

Ein Labyrinth der Beschwerden

Für Fachärzte ist es nicht einfach, einen Magnesiummangel zu erkennen. Ein Mineralstoffmangel kann sich durch eine große, fachübergreifende Vielfalt an unterschiedlichen Symptomen äußern, die sich im ganzen Körper bemerkbar machen können – denn Magnesium wird für mehr als 300 Stoffwechselprozesse benötigt. Mediziner sprechen von einem Magnesiummangel, wenn die Konzentration von Magnesium im Blut unter 0,65 mmol pro Liter gefallen ist.

In vielen Fällen sind wir selbst dafür verantwortlich, wenn der Magnesiumspiegel aus dem Gleichgewicht gerät. Etwa wenn wir etwa zu wenig Magnesium über unsere Nahrungsmittel aufnehmen oder regelmäßig zuviel von ihm wieder ausscheiden. So sind ungesunde, einseitige Ernährung und Alkoholmissbrauchhäufige Auslöser, ebenso der Gebrauch von Medikamenten, Alkoholmissbrauch und Stress. Dazu kommen Erkrankungen wie Diabetes, chronische Darmerkrankungen und hormonelle Störungen als weitere Risikofaktoren für eine Unterversorgung mit Magnesium.

Muskeln, Gefäße, Herz, Nerven, Knochen, Nieren, die Verdauung, der weibliche Zyklus, die Psyche, der Schlaf und das Immunsystem: Alle Körperregionen können auf einen niedrigen Magnesiumspiegel reagieren – Magnesiummangel lässt im Grunde kein medizinisches Fachgebiet aus. Die Medizin hat zudem Magnesiummangel auch im Zusammenhang mit chronischen Erkrankungen wie Alzheimer, Diabetes und Bluthochdruck beobachtet.
Die Forschung sieht darin einen ernstzunehmenden Symptomkomplex und bemüht sich um neue Methoden, damit Magnesiummangel künftig im Labor effektiver diagnostiziert werden kann.

Allerdings reagieren Menschen individuell unterschiedlich auf Magnesiummangel – bei manchen Menschen einen treten die Symptome schneller in Erscheinung als bei anderen. Wichtig zu wissen: Die Ursachen für Magnesiummangel führen meist erst Jahre oder Jahrzehnte später zu sichtbaren Symptomen.

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Symptome: Wie äußert sich ein Magnesiummangel?


Häufigstes Symptom sind die berühmt-berüchtigten Wadenkrämpfe, die bei Magnesiummangel oft als Warnsymptom auftreten. Folgende Symptome können individuell in Zusammenhang mit einem Magnesiumdefizit auftreten:

Diagnose: Wie wird Magnesiummangel festgestellt?

Einen gravierenden Magnesiummangel kann man im Labor testen. Da die meisten Laboratorien jedoch nur das Gesamtmagnesium im Blut testen, macht sich ein Magnesiummangel erst bemerkbar, wenn die Magnesiumzufuhr bereits über einen längeren Zeitraum unterhalb des täglichen individuellen Magnesiumbedarfs liegt und kein weiteres Magnesium mehr aus den Speichern freigesetzt werden kann. Auf jeden Fall sollte der behandelnde Arzt auch alle anderen möglichen Ursachen der Symptomatik in Betracht ziehen, da je nach auftretender Symptomatik unter anderem auch Herzrhythmusstörungen oder eine chronische Magen-Darmerkrankung als Auslöser infrage kommen können.

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Ihre Morgana Hack, Ärztin und Autorin
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