Einnahme von Magnesium

Magnesiummangel: Wann der Arztbesuch zur Pflicht wird

Zuletzt aktualisiert am: 18.08.2016 17:12:26
Magnesiummangel: Wann der Arztbesuch zur Pflicht wird

Gegenanzeigen und Wechselwirkungen

Patienten mit einer Nierenfunktionsstörung sollten eine Magnesiumsubstitution auf jeden Fall mit ihrem Arzt besprechen. Hier besteht die Gefahr einer Überdosierung, da das aufgenommene Magnesium möglicherweise nicht ausreichend über den Urin ausgeschieden werden kann. Die Symptome einer Magnesiumüberdosierung sind Durchfall und Muskellähmungen, aber auch Herzversagen und Atemlähmung. Ebenso sollten Menschen mit Morbus Addison, einer Unterfunktion der Nebennierenrinde, kein Magnesium ohne ärztliche Rücksprache einnehmen.

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Magnesium und Medikamente

Auch bei Langzeiteinnahme von verschiedenen Medikamenten sollten mögliche Wechselwirkungen mit Magnesiumverbindungen vom behandelnden Arzt ausgeschlossen werden. Ferner bestehen Wechselwirkungen oder ein erhöhtes Risiko für Magnesiumüberschuss oder Magnesiummangel bei Einnahme von:

  • Abführmitteln
  • Protonenpumpenhemmern
  • Aminoglykosiden und einige andere Antibiotika (z.B. Tetrazykline, Fluorchinolone)
  • Kortison
  • Entwässerungsmitteln (Diuretika)
  • Blutdrucktabletten (Kalziumkanalblocker)
  • Muskelrelaxanzien/Barbiturate/Narkosemitteln
  • der Anti-Baby-Pille
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Magnesiumgabe über die Vene

Eine Gabe von Magnesium über die Vene oder in den Muskel sollte immer vom Arzt durchgeführt werden, um eine Überdosierung zu vermeiden. Bei Schwangeren sollte die Substitution ebenfalls stets einer ärztlichen Überwachung unterliegen. Bei bekannten AV-Blockierungen (eine bestimmte Herzrhythmusstörung) sollte Magnesium nur in geringer Dosierung und nach Rücksprache mit dem Arzt verabreicht werden. Keinesfalls sollte es über die Vene gegeben werden.

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Liebe Leser,
die Inhalte unseres Magnesium-Ratgebers dienen ausschließlich Ihrer Erstinformation und sollten keinesfalls die Diagnose und Therapie Ihres Haus- oder Facharztes ersetzen. Bitte besprechen Sie jegliche (Selbst-)Medikation mit einem Arzt oder Apotheker.
Ihre Morgana Hack, Ärztin und Autorin