Einnahme von Magnesium

Magnesium als Schüßler-Salz

Zuletzt aktualisiert am: 18.08.2016 17:13:29
Magnesium als Schüßler-Salz

Magnesium phosphoricum D6

Der Begriff „Biochemie“ wurde von Dr. Schüßler, dem Erfinder der Schüßler-Salze geprägt. Die Therapie des homöopathischen Arztes basiert auf der Anwendung von zwölf Mineralsalzen, zwölf für den menschlichen Körper lebensnotwendigen Mineralstoffen. Neben der Homöopathie des 19. Jahrhunderts war die Arbeit Schüßlers stark von der modernen Physiologie geprägt. Bei der Analyse von Gewebeproben auf Mineralsalze fand er Kaliumphosphat und Magnesiumphosphat im Muskelgewebe vor. Schüßler verknüpfte analytisches Denken mit einem feinstofflich-ganzheitlichen Ansatz und stellte – nach dem Gedanken der Homöpathie – (verdünnte) Mineralstoffpotenzen her. Mit Magnesium phosphoricum hatte er erstaunliche Behandlungserfolge: Binnen weniger Minuten sollen bei seinen Patienten Beschwerden wie Muskelkrämpfe abgeklungen sein.

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Falsche Magnesiumverteilung statt Magnesiummangel

Schüßler-Salze können den Magnesiumgehalt des Körpers nicht erhöhen. Wer an Magnesiummangel leidet, sollte diesen über eine ausgewogene magnesiumreiche Ernährung oder die Einnahme von Magnesiumpräparaten ausgleichen. Die biochemische Idee von Dr. Schüßler beruht auf dem Gedanken, dass Beschwerden wie Muskelkrämpfe, Kopfschmerzen, Eingeweidekrämpfe und Nervosität, typische Symptome bei Magnesiummangel, durch eine falsche Verteilung von Magnesium im Körper hervorgerufen würden. In Schüßler-Salz Nr. 7, Magnesium phosphoricum D6, ist bei einer Verdünnung von 1:1.000.000 kein einziges Molekül Magnesiumphosphat mehr übrig. Nach der homöopathischen Theorie ist aber die sogenannte Kristallgitterstruktur darin erhalten geblieben. Dadurch würden die Muskelzellen dazu angeregt, sich in anderen Geweben gespeichertes Magnesium zunutze zu machen. In der Schüßler-Therapie ist Magnesium phosphoricum D6 das Mittel der Wahl zur Behandlung von Muskelkrämpfen, Bauchschmerzen, Koliken und Periodenkrämpfe, Migräne und Kopfschmerzen, Asthma und Krampfhusten, Nervosität, Aufregung, Lampenfieber und Prüfungsangst. Als Salbe kann es bei Hautjucken und Lidzucken helfen, und in verspannte Schulter- und Nackenpartien einmassiert werden.

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Signatur des Magnesium-phosphoricum-Typs

Da die Therapie mit Schüßler-Salzen den Prinzipien der Homöopathie folgt, gibt es darin auch eine Signaturenlehre. So werden diese Mittel nicht rein „symptomatisch“ eingesetzt, sondern sollen vor allem Menschen helfen, deren physiognomische Signatur ihnen entspricht. Ein Magnesium-phosphoricum-Typ neigt zu Muskelhartspann und reagiert leicht mit Nervosität und Angespanntheit. Er kann durch einen müden, erschöpften Blick auffallen. Im Gesicht fällt die „Magnesiumröte“ auf: Münzgroße, rosafarbene Flecke links und rechts der Nasenflügel, die ebenso schnell wieder verschwinden wie sie auftreten können.

Magnesium in der Homöopathie

Auch abseits der Schüßler-Salze ist homöopathisches Magnesium erhältlich. Magnesium carbonicum, Magnesium muriaticum (Magnesiumchlorid), Magnesium aceticum und auch Magnesium phosphoricum gibt es als homöopathische Globuli zu kaufen.

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die Inhalte unseres Magnesium-Ratgebers dienen ausschließlich Ihrer Erstinformation und sollten keinesfalls die Diagnose und Therapie Ihres Haus- oder Facharztes ersetzen. Bitte besprechen Sie jegliche (Selbst-)Medikation mit einem Arzt oder Apotheker.
Ihre Morgana Hack, Ärztin und Autorin